Burglengenfelder Zementwerk baut neuen Wärmetauscherofen - Landrat und Bürgermeister informiert
Modernisieren und Arbeitsplätze sichern

Lokales
Burglengenfeld
19.06.2015
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Im Zementwerk Burglengenfeld stehen große Investitionen an. Das Unternehmen plant den Neubau eines Wärmetauscherofens mit einer Kapazität von 4000 Tonnen Zementklinker pro Tag. Die Anlage soll ab 2018 die beiden vorhandenen Öfen aus den 1970er- Jahren ersetzen.

Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Thomas Gesche sehen darin "ein Bekenntnis des Werkes zum Standort Burglengenfeld mit 150 Arbeitsplätzen".

Effizienz steigern

Sie besuchten am Mittwoch den Betrieb und ließen sich von Diplom-Ingenieur Henrik Wesseling die Pläne erläutern. Der Werkleiter betonte: "Die Modernisierung dient neben der Sicherung der Arbeitsplätze auch der Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes". Mit der Investition werde das Unternehmen nicht nur die Energieeffizienz steigern, sondern auch die Emissionen senken.

Zwei Mahlanlagen

Für die Entstaubung werde ein Gewebefilter mit einem Abscheidewirkungsgrad von nahezu 100 Prozent eingebaut, so der Werkleiter. Weiterhin investiert "HeidelbergCement" in den Bau zweier Mahlanlagen für den Kalkstein. Auch diese Maßnahme diene der Senkung des Stromverbrauchs, so Henrik Wesseling.

Er will die Öffentlichkeit in das Genehmigungsverfahren mit einbeziehen und plant dazu eine Informationsveranstaltung. Der Werkleiter rechnet im Frühjahr 2016 mit der Genehmigung der Pläne.
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