DJK Ammerthal verliert 1:3 beim ASV Burglengenfeld
Drucklos im Strafraum

Lokales
Burglengenfeld
23.02.2015
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ASV Burglengenfeld - DJK Ammerthal 3:1 (1:0)

DJK Ammerthal: Schmidt - Stauber, Leikam (46. Jank), Scheidler, Lämmermann - Fischer (52. Fürsattel), Mellinghoff (52. Götzl), Papadopoulos (46. Haller), Becker (46. Mandula) - Kotzbauer (46. Jonczy), Pospisil.

Tore: 1:0/2:0 (7./74.) Benjamin Epifani, 3:0 (83.) Quirin Meier, 3:1 (86.) Michal Pospisil - SR: Lukas Brehmenkamp - Zuschauer: 130.

(rba) Das vorletzte Testspiel endete für die DJK Ammerthal mit einer 1:3-Niederlage gegen den ASV Burglengenfeld. Bei optimalen äußeren Bedingungen erwies sich der Tabellenführer der Landesliga Mitte als eingespieltes Team und gewann verdient, wenngleich das Ergebnis nicht ganz den wahren Spielverlauf widerspiegelt. Ammerthal hatte über die gesamten 90 Minuten mehr Spielanteile vorzuweisen, konnte daraus aber kein Kapital schlagen.

Die von ASV-Trainer Matthias Bösl hervorragend eingestellte Mannschaft bot speziell in der Defensive eine überaus starke Vorstellung. Geschickt wurden die Räume eng gemacht und durch aggressives Zweikampfverhalten der Spielfluss des Bayernligisten immer wieder unterbunden. Der frühe Rückstand durch ASV Torjäger Benjamin Epifani (7.) nach einem krassen Stellungsfehler in der Ammerthaler Hintermannschaft spielte den Gastgebern dabei in die Karten. Ammerthal war ständig bemüht, Linie ins Spiel zu bringen, was auch gelang. Was aber fehlte, waren die zwingenden Aktionen vor und im Strafraum. Dies lag in erster Line auch an der clever verteidigenden ASV-Abwehr, die in den entscheiden Situationen mehrmals in höchster Not klärte. Gleiches Bild in Hälfte zwei, die Elf von Markus Mühling machte über weite Strecken das Spiel, versuchte dabei Druck aufzubauen, doch am Ende verzettelte man sich dabei auch zu oft in Einzelaktionen.

Einen Konter wie aus dem Lehrbuch schloss Epifani (74.) gekonnt ab, vorausgegangen war einmal mehr ein haarsträubender Fehler der Ammerthaler in der Vorwärtsbewegung. Was bei der DJK fehlte, war das Aufbäumen mit aller Macht, den Anschlusstreffer zu erzielen. Stattdessen strotzte der Gegner jetzt vor Selbstbewusstsein, war dem dritten Treffer auch näher als die DJK dem Anschlusstor. Der sollte auch fallen, nachdem die Angelegenheit zunächst schon bereinigt schien: Meier setzte nach und drückte das Spielgerät zum 3:0 über die Linie (83.).

Für Ergebniskorrektur sorgte nach Flanke von Michael Jonczy Michal Pospisil mit einem Kopfballtreffer kurz vor Spielende.
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