Gemeinsames geriatrisch-neurologisches Medizinkonzept von "Passauer Wolf" und Asklepios
Altersmedizin auf dem Vormarsch

Asklepios und der "Passauer Wolf" kooperieren für eine heimatnahe medizinische Versorgung älterer Menschen im Landkreis Schwandorf. Bild: hfz
Lokales
Burglengenfeld
04.12.2014
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Die Asklepios Klinik Burglengenfeld und das Passauer Wolf Reha-Zentrum Nittenau schließen sich in einem geriatrisch-neurologischen Netzwerk für Altersmedizin zusammen. "Wir wollen uns wie bisher auch auf unsere Kernkompetenz konzentrieren: die qualitativ hochwertige akutmedizinische Rundumversorgung der Menschen im Städtedreieck", erklärte Klinik-Geschäftsführer Andrej Synnatzschke in einer Pressemitteilung. Dazu gehöre auch die Behandlung älterer Menschen. Deshalb sei geplant, in den nächsten Jahren die Altersmedizin noch stärker in die akutmedizinischen Abteilungen Innere Medizin und Chirurgie zu integrieren.

Während die medizinische Akutversorgung älterer Menschen aus dem Landkreis damit in Burglengenfeld gebündelt ist, kooperiert die Klinik im Bereich der geriatrischen Rehabilitation zukünftig mit dem Reha-Zentrum in Nittenau. Dazu wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen und die schon bestehende Zusammenarbeit gestärkt. Denn bereits jetzt werden Patienten aus Nittenau akutmedizinisch in Burglengenfeld behandelt.

Ähnliches sieht das Konzept im Bereich der Neurologie vor: Das neurologische Team aus dem Reha-Zentrum Nittenau soll unter anderem auch die Schlaganfallpatienten in Burglengenfeld konsiliarisch neurologisch betreuen. Damit sei sowohl die Akutversorgung der Patienten sowie ein reibungsloser Übergang in die Rehabilitation gewährleistet. Die Patienten, die anschließend in die neurologische Rehabilitation nach Nittenau kommen, profitieren davon enorm, betont Asklepios. Sie seien dort bereits bekannt und können lückenlos weiterbehandelt werden. "Durch unsere gemeinsamen Aktivitäten ist eine hochqualitative und heimatnahe Versorgung der älteren Menschen im Landkreis Schwandorf garantiert und dauerhaft gesichert", teilte Stefan Scharl, Geschäftsführer der Passauer Wolf Reha-Zentren mit.
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