Grundwasserschutz als Prämisse

Der neue Vorstand der Piratenpartei auf Kreisebene: Stellvertretender Vorsitzender Klaus Möller, Vorsitzender Peter Lang, Beisitzer Stefan Schwarz, Schatzmeister Klaus Terbeznik und Beisitzer Marc Zimmerer. Bild: hfz
Lokales
Burglengenfeld
18.11.2014
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Umweltthemen stehen ganz oben auf der Agenda des Kreisverbands der Piratenpartei. Der wiedergewählte Vorsitzende Peter Lang steckte die Ziele ab.

Peter Lang (Schwandorf) bleibt weiter Vorsitzender der Piratenpartei auf Kreisebene. Die Mitglieder wählten ihn bei der Kreisversammlung am Sonntag in der Bar Lounge Fiasko in Burglengenfeld erstmals für zwei Jahre und bestätigten auch seinen Stellvertreter Klaus Möller (Ponholz) im Amt. Dem neuen Vorstandsgremium gehören ferner Schatzmeister Klaus Terbeznik sowie die Beisitzer Marc Zimmerer und Stefan Schwarz (alle aus Schwandorf) an.

Gegen Drohnenflüge

Die Piraten engagieren sich in der Bürgerinitiative "Keine Drohnen in der Oberpfalz", die sich gegen den geplanten Flugkorridor für amerikanische Flugkörper zwischen den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels wendet. "Die Befürchtungen der Bürgerinitiative und der Piraten haben sich leider bewahrheitet", betonte Vorsitzender Peter Lang mit Hinweis auf den kürzlichen Absturz einer Drohne. Ebenfalls arbeitet ist der Kreisverband in der Bürgerinitiative "Abgefrackt" mit.

Sie wendet sich gegen das umstrittene Gasfracking im Weidener Becken wendet. Es bestehe die Gefahr der Grundwasserverseuchung durch den Einsatz hochgiftiger Chemikalien, mit Auswirkung für die Wasserversorgung von Städten und Gemeinden von Marktredwitz bis nach Sallern bei Regensburg, so der Kreisvorsitzende. Durch unterirdische Seen seien die Grundwasserreservoirs miteinander verbunden.

Die Mitglieder beschlossen bei der Kreisversammlung den Beitritt zur Bürgerinitiative "Schützt unser Wasser", die sich gegen die geplante Getränkeabfüllanlage in Teublitz wendet. Auch hier befürchtet die Partei massive Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung und deren Qualität. Die Stadt Teublitz wäre alleine nicht in der Lage, die Abfüllanlage zu speisen, ohne die Versorgung ihrer eigenen Bürger zu gefährden. Die Mitglieder bekundeten ferner ihre ablehnende Haltung gegen das amerikanisch- europäische Freihandelsabkommen TTIP und wollen sich an den Protestbewegungen auf kommunaler Ebene beteiligen.

Hier befürchten die Piraten eine Privatisierung der Wasserversorgung und des öffentlichen Personennahverkehrs sowie weiterer kommunaler Dienstleistungen.
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