"Nun in der Verantwortung"

Lokales
Burglengenfeld
27.10.2014
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Bekanntlich soll die Geriatrie am Asklepios-Standort Burglengenfeld zeitnah geschlossen werden. Zudem sollen laut Gewerkschaft Verdi die Abteilung Labor, Schreibdienst und Materialwirtschaft zentralisiert und Arbeitsplätze nach Bad Abbach verlagert werden. Von den Maßnahmen und damit vom Verlust des Arbeitsplatzes seien über 50 Beschäftigte betroffen, heißt es unter anderem in der Pressemitteilung.

Nachdem bereits in den letzten Jahren seit der Übernahme durch Asklepios Ausgliederungen von Reinigung und Küche erfolgt seien mit deutlichen Absenkungen der Vergütung, komme jetzt der Paukenschlag mit einem großen Personalabbau. Das Personal des Krankenhauses Burglengenfeld solle von etwa 320 anfangs des Jahres auf rund 260 Beschäftigte abgebaut werden.

"Gerade weil Asklepios auch öffentlich Mittel erhalten hat, ist Asklepios besonders gefordert, für Beschäftigungssicherung zu sorgen", so Klaus Heyert, zuständiger Vertreter der Gewerkschaft. Asklepios müsse sich seiner unternehmerischen Verantwortung stellen. Das Krankenhaus in Burglengenfeld brauche Zeit, um sich zu entwickeln. Die Politik müsse ihre politische Verantwortung wahrnehmen und - wo möglich- Arbeitsplätze in den umliegenden Kommunen für die betroffenen Arbeitnehmer anbieten.

Das Krankenhaus Burglengenfeld brauche keine Schnellschüsse, sondern endlich ein langfristiges Konzept, das gemeinsam mit den Ärzten, den Beschäftigten, dem Betriebsrat und den politisch Verantwortlichen in der Region erstellt werde.
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