Stolzer Bösl

Lokales
Burglengenfeld
18.10.2015
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Das 0:0 war für beide Teams akzeptabel. Dabei war die Partie des ASV Burglengenfeld gegen den 1. FC Sand alles andere als ein müder Kick.

Umkämpft, gerecht und für beide Teams in Ordnung, war das torlose Remis zwischen dem ASV Burglengenfeld und dem 1. SC Feucht. Die Mannschaften lieferten sich einen offenen und im Grunde fairen Kampf. Dennoch endete die Partie mit vier Gelben und einer Gelb-Roten Karte für den ASV. "Ich fühle mich vom Schiedsrichter benachteiligt", sagte ASV-Trainer Matthias Bösl bei der Pressekonferenz. Matthias Gröger sah in der 84. Minute die Ampelkarte. Schiedsrichter Florian Wernz sah eine Schwalbe an der Strafraumgrenze und schickte Gröger, der bereits in der ersten Hälfte Gelb sah, vom Platz. "Matthias Gröger ist immer für ein Tor gut. Wenn wir ihn zum Schluss noch am Platz haben, und wenn die Beine vom Gegner schwer werden, kann er immer noch mit einer Einzelaktion etwas bewirken", so Bösl. Sein Gegenüber Klaus Mösle bewertete die Gelben Karten anders und verwies auf die taktischen Fouls, die der ASV begangen habe.

Das Spiel begann zur Überraschung vieler Zuschauer mit einem angriffslustigen ASV, der aber im Abschluss keinen Erfolg hatte. Die Feuchter Offensive kam erst spät ins Rollen. In der 38. Minute scheiterte Mario Swierkot nur knapp am Pfosten. Nach der Pause änderte sich nicht viel. Zunächst war Burglengenfeld am Drücker, dann wieder die Gäste.

"Über 90 Minuten habe ich meine Mannschaft im Vorteil gesehen", sagte SC-Trainer Klaus Mösle bei der Pressekonferenz. "Aber mit einem Auswärtspunkt können wir zufrieden sein." ASV Trainer Bösl war sehr zufrieden. "Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben mit dem letzten Aufgebot gespielt. Wir haben eine sehr couragierte Leistung gezeigt, da kann ich meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen."
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