Unerwartete Schlappe und dazu eine Rote Karte

Phillipp Sander (rechts) war der Matchwinner. Er erzielte vor 1700 Zuschauern nicht nur das entscheidende Tor, sondern hielt auch den Mittelstürmer der Gäste, Michael Jonczy (links), in Schach. Bild: rid
Lokales
Burglengenfeld
28.05.2015
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"Burglengenfeld hat in den Bereichen, die den Fußball ausmachen, mehr getan." Ein einfaches, kurzes Fazit von Robert Ziegler nach der 0:1-Niederlage der DJK Ammerthal im ersten Relegationsspiel. Im Rückspiel am Samstag soll alles anders werden.

Philipp Sander war der Matchwinner beim 1:0-Sieg des ASV Burglengenfeld im ersten Relegationsspiel zur Bayernliga gestern Abend vor 1700 Zuschauern gegen die DJK Ammertal.

Der Abwehrspieler erzielte in der 49. Minute nach einer Ecke mit einem Seitfallzieher nicht nur das Tor des Tages, sondern verurteilte auch den Torjäger der Gäste, Michael Jonczy, zur Wirkungslosigkeit.

Zehn Minuten später

Das Spiel begann wegen des starken Besucherandrangs zehn Minuten später. Der 14. der Bayernliga Nord begann furios und vergab schon nach drei Minuten die erste große Möglichkeit. Tobias Laurer zielte aus kürzester Entfernung am ASV-Tor vorbei.

Auch in der Folgezeit hatten die Gäste mehr vom Spiel, ohne jedoch zu weiteren zwingenden Chancen zu kommen. Die beste Möglichkeit für den Landesliga-Vizemeister vergab Matthias Gröger fünf Minuten vor der Pause.

Seinen Schuss aus der Drehung entschärfte Torhüter Kevin Schmidt reaktionsschnell.

Kunstschuss

In der zweiten Halbzeit trieb ASV-Trainer Matthias Bösl seine Mannschaft stärker nach vorne. Ein Kopfball von Alexander Fuchs verfehlte nur knapp das leere Tor (46.). Mit einem Kunstschuss gelang dann Philipp Sander der verdiente Führungstreffer.

Die Gäste versuchten nun mehr Druck aufzubauen, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen. Die Platzherren waren dem zweiten Tor näher als die enttäuschenden Gäste, die bei einem Pfostenschuss von Jan Zempelin Glück hatten (75.).

Tätlichkeit kurz vor Schluss

Kurz vor Schluss wurde es hektisch. Manuel Hiemer ließ sich nach einem Foul an ihm im Mittelfeld zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah die Rote Karte.

Burglengenfelds Trainer Matthias Bösl haderte mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters, der in seinen Augen seiner Mannschaft einen Elfmeter verweigerte und eine zweite Rote Karte hätte ziehen müssen. Der knappe Sieg seiner Elf sei verdient und hätte höher ausfallen können.
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