Werner Kraml verstorben - Im Leben vielfach geehrt
Vater der Höllohe

Werner Kraml ist nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren gestorben. Bild: rid
Lokales
Burglengenfeld
27.10.2014
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Der frühere Leiter des Kreisgartenamtes, "Vater der Höllohe" und Gründer der Gartenpflegervereinigung im Landkreis, Werner Kraml, ist am vergangenen Donnerstag nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren gestorben. Das Requiem in der Pfarrkirche St. Vitus Burglengenfeld mit anschließender Beerdigung findet morgen, Dienstag, um 14 Uhr statt.

Werner Kraml hat die ganze Welt bereist und sich mit Segelfliegen, Fechten, Skilaufen, Tauchen, Kegeln, Surfen und vor allem mit Gartenarbeit bis ins hohe Alter fit gehalten.

Im Böhmerwald geboren, verschlug es ihn nach der Vertreibung an den Bodensee. Dort ließ sich Werner Kraml zum Gärtner ausbilden. Anfang der fünfziger Jahre kam er nach Burglengenfeld, gründete die Baumwartevereinigung und stand den Gartenbesitzern als Kreisfachberater mit Rat und Tat zur Seite. Die Gartenpflegervereinigung, die Nachfolgeorganisation der Baumwartevereinigung, ist heute mit über 500 Mitgliedern die größte in Bayern.

Für seine Verdienste bekam Werner Kraml die "Goldenen Rose" und damit die höchste Auszeichnung, die der Landesverband der Gartenbauvereine zu vergeben hat. Das bayerische Umweltministerium verlieh ihm die "Umweltmedaille".

Vor über 40 Jahren hat Werner Kraml den Grundstein für den Wild- und Freizeitpark Höllohe gelegt, der sich zu einem beliebten Ausflugsziel für den gesamten Landkreis und darüber entwickelt hat.
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