Bayernliga Nord
Burglengenfeld mal 0:1, mal 1:0

Sport
Burglengenfeld
29.03.2016
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Das Osterwochenende brachte für den ASV Burglengenfeld Freud und Leid und bot die Dramatik, die von einem Abstiegskampf ausgeht: Zweimal 1:0 - einmal gegen den ASV, einmal für den ASV - lautete das Resultat zweier umkämpfter Partien.

Beim 0:1 am Karsamstag gegen die SV Alemannia Haibach war es erneut ein aufopferungsvoller Kampf der Burglengenfelder, aber eben auch ein Kampf, aus dem der ASV keine Punkte, sondern nur Erfahrung mitnahm. Am Montag gab es dann beim 1:0 gegen den Würzburger FV auch Punkte.

Der Fußball und der Kopf


Das Tor des Tages beim Spiel gegen die SV Alemannia Haibach entstand aus einem Fehler in der Abwehr: Ein Ball fiel einem Gegner vor die Füße. Jannik Heßler, der Mitte der ersten Hälfte für den verletzten Ephraim Uworuya eingewechselt worden war, nutzte die Situation, zog im Strafraum trocken ab und traf das kurze Eck (52.). Wie schon gegen Weiden, brach das Konzept des ASV kurz nach Wiederanpfiff zusammen. "Fußball wird im Kopf entschieden", war der Kommentar von Trainer Matthias Bösl nach dem Spiel.

Vor dem Tor des Tages hatte sich eine ausgeglichene Partie entwickelt, die sich eher durch Fehlpässe und überhastetes Spiel auf beiden Seiten als durch Spielwitz und Eleganz auszeichnete. Zahlreiche Fehler im Spielaufbau ließen ein müdes 0:0 erwarten.

Am Ostermontag im Heimspiel gegen den Würzburger FV stand der ASV schon etwas unter Druck. Der FV befindet sich zwar auf dem vorletzten Platz der Tabelle, aber eben auch im Aufwind. Der ASV startete nervös. Die Würzburger hatten in der ersten halben Stunde mehr vom Spiel und kamen auch zu guten Torchancen. Kevin Röckert, der Anfang des Jahres von Sandhausen zu den Unterfranken wechselte, sorgte für die erste Gefahr vor dem Burglengenfelder Tor. Unerwartet kam der ASV zur besten Chance der ersten Halbzeit, als Alexandros Dimespyra Tormann Andre Koob bereits ausgespielt hatte, dann aber einen Würzburger Spieler auf der Linie des leeren Tores anschoss (28.). In der zweiten Halbzeit wurden die Gastgeber stärker und konnten sich eine andauernde Initiative erarbeiten. Würzburg blieb bei Kontern gefährlich. Knapp eine Viertelstunde vor Schluss fiel der Führungs- und gleichzeitig auch Siegtreffer für den ASV: Matthias Gröger brachte einen langen Einwurf in den Strafraum. Benjamin Epifanis Gegenspieler trat über den Ball, der Burglengenfelder Stürmer war zur Stelle und beförderte den Ball ins lange Eck (78.).

Nah am rettenden Ufer


"Wir haben uns in der zweiten Halbzeit aus der Umklammerung befreit", bilanzierte ASV-Trainer Bösl nach dem Spiel. "Das Tor war genauso wie die Tore, die wir in letzter Zeit bekommen haben. Es war etwas glücklich, aber wir haben uns das verdient." Der ASV bleibt somit in Reichweite des rettenden Ufers. Nur ein Punkt trennt die Burglengenfelder vom 1. FC Sand, der auf Platz 13 steht und damit auf dem ersten Platz, der den direkten Ligaerhalt sichert.
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