Fußball
90 Minuten Volldampf

Sport
Burglengenfeld
04.04.2016
9
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In diesen 90 Minuten gab es alles, was man sich von einem Derby wünscht. Kampf, Leidenschaft, viele Tore - kurz ein echtes Highlight in der Bayernliga Nord. Der ASV Burglengenfeld gewann überraschend, aber verdient das Oberpfalzderby gegen den SV Seligenporten mit 3:2.

Der ASV versuchte, über Konter ins Spiel zu kommen. Und dies gelang gut, nachdem die Mannschaft von Matthias Bösl die erste Unsicherheit abgelegt hatte. Dann war es Hobsch, der die Führung für die Gäste auf dem Fuß hatte. Nach einer Flanke kam er frei im Strafraum zum Schuss, doch Marco Epifani im Tor konnte per Fußabwehr klären (20.). Ohne Verschnaufpause ging es auf der anderen Seite weiter. Einen langen Ball von Matthias Gröger schnappte sich Benjamin Epifani, doch bei seinem Zuspiel verpasste Hezer den Abschluss.

Dann die 33. Minute: Fuchs wurde im Strafraum gefoult und Matthias Gröger verwandelte sicher. Der Jubel der Burglengenfelder war gerade erst verhallt, da schrillte erneut die Pfeife des Schiedsrichters: Elfmeter für den SV Seligenporten nach Foul an Hobsch. Aber Marco Epifani konnte den halbhohen Schuss zur Seite abwehren (35.). Ein Abseitstor von Philipp Sander wurde nicht gegeben, dann zeigte sich die Klasse von Bastian Herzner, der beim Ausgleich das Leder ins Toreck zauberte.

Die Burglengenfelder kamen gut aus der Halbzeit. Matthias Gröger lauerte auf einen gegnerischen Fehler in der Vorwärtsbewegung und eroberte den Ball. Er und Epifani nutzen eine 2:1-Überzahlsituation zum 2:1 (50.). Wieder kam der SV zurück. Beim 2:2 setzte sich Stanislaus Herzel vor dem Strafraum durch, fand die Lücke und schoss zum Ausgleich ins lange Eck ein (56.).

Dann der letzte große Auftritt des besten ASV-Akteurs an diesem Tag. Wieder gelang es Gröger, das Aufbauspiel des SV zu stören und nahm seinem Gegenspieler den Ball vom Fuß. Und wieder überliefen er und Benjamin Epifani die ausgehebelte SV-Abwehr. Epifani vollendete zur erneuten Führung (67.). In der Folge versuchten der SV sein Bestes, aber das Glück war auf Seite der Burglengenfelder. Quirin Meier hätte aus spitzestem Winkel fast noch auf 4:2 erhöht, traf aber nur den Pfosten.
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