Fußball
ASV gibt nicht auf

Auf Alexandros Dimespyra, der in Griechenland ist, muss ASV-Trainer Matthias Bösl verzichten. Bild: Eger
Sport
Burglengenfeld
23.04.2016
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Die Zahl 13 ist als Unglückszahl verschrieen. In der Bayernliga Nord ist sie die Hoffnung all derer, die um den Klassenerhalt bangen. Auch für den ASV Burglengenfeld hat die 13 große Bedeutung: Der 13. Platz würde den direkten Klassenerhalt ohne Relegation bedeuten. Immer noch hat der ASV Burglengenfeld den Anschluss an das rettende Ufer nicht verloren. Gerade ein Punkt trennt die Burglengenfelder von der FC Eintracht Bamberg.

An Grenzen gehen


"Wir haben es am Mittwoch nicht geschafft, die wohl unnötigste Niederlage der Saison gegen Forchheim aus den Köpfen zu kriegen", blickt Trainer Matthias Bösl zurück. "Wir sind in dieser Liga darauf angewiesen, dass wir mental total stark sind. Wir haben nur eine Chance zu punkten, wenn wir Woche für Woche an unsere Grenze gehen."

Das psychologische Moment ist nicht auf Seiten der Burglengenfelder. Genau dort will der Trainer ansetzen. "Es ist jetzt wichtig, dass wir gegen Don Bosco Bamberg nicht unter die Räder zu kommen. Die haben ihre Aufstiegsmannschaft in der Winterpause nochmals mit sechs gestandenen Bayernligaspielern verstärkt. Momentan haben sie einen richtigen Lauf", so Bösl über den Gegner vom Sonntag (Anpfiff um 16 Uhr).

Die DJK fertigte am vergangenen Spieltag den VfL Frohnlach mit 7:1 ab - einer der höchsten Siege in der bisherigen Saison. "Das ist eine Mannschaft, die eiskalt zuschlägt, vielleicht die stärkste Mannschaft in der Bayernliga bei Standards. Die Mannschaft ist vor allem nicht mehr zu vergleichen mit der Mannschaft in der Vorrunde", so Bösl. Damals konnte der ASV seinen höchsten Saisonsieg einfahren und 4:0 gewinnen.

Die Relegation wird für den ASV immer wahrscheinlicher. "Solange noch eine Chance besteht, werden wir versuchen, den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Wir können in den letzten Spielen nichts verlieren, sondern nur noch gewinnen. Wir werden die nächsten Spiele nach dem Motto "hop oder top" spielen", so Bösl.

Für das Spiel am Sonntag sind die Einsätze von Patrick Schleicher und Marc Seibert fraglich. Sie haben im Spiel gegen Aubstadt Blessuren erlitten. "Wenn beide ausfallen würden, dann hätten wir das Problem, dass wir Matthias Gröger zurückziehen müssten, und uns damit viel Offensivkraft nehmen würden. Ich hoffe, dass einer von beiden auflaufen kann", kommentiert Bösl die prekäre Situation im Mittelfeld. Alexandros Dimespyra ist derzeit in Griechenland, Matthias Pröbster, Lukas Rothut und John Schihada fehlen weiter verletzungsbedingt. Letzterer ist am Freitag weder ins Training eingestiegen.

"Entscheidend wird sein, inwieweit wir einer Mannschaft, die vor Selbstvertrauen strotzt, gewachsen sind. Extrem wichtig wäre, dass wir in Führung gehen", so Bösl.
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