Fußball
ASV muss zum schlechtesten Heimteam

Sport
Burglengenfeld
16.04.2016
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Der ASV Burglengenfeld hat in der Bayernliga Nord das große Ziel vor Augen: Klassenerhalt. "Wir stehen vor richtungweisenden Wochen. Nach den Spielen gegen Forchheim, Aubstadt und Bamberg wird es sich zeigen, wohin die Reise geht", sagt Trainer Matthias Bösl.

Die Burglengenfelder haben in den vergangenen Spielen vielversprechende Leistungen gezeigt. Wenn die Mannschaft keine verletzungsbedingten Ausfälle hat, stehen die Chancen auf den direkten Klassenerhalt gut. Am Samstag muss der ASV zur SpVgg Jahn Forchheim (Anpfiff 15 Uhr). Forchheim ist das Schlusslicht der Tabelle, ist die schlechteste Heimmannschaft und hat die schlechteste Abwehr der Liga. Die Vorzeichen scheinen günstig für den ASV. "Wir sind da eigentlich guter Dinge und glauben an unsere Chance, wissen aber auch, dass in den letzten sieben Spielen viel zusammenpassen muss. Guter Dinge sind wir, weil wir ganz gut drauf sind", sagt Bösl.

Noch Rechnung offen


Außerdem wollen die Burglengenfelder noch eine Rechnung begleichen. Im Hinspiel zeigte der ASV eine der schlechteren Saisonleistungen und verlor im Naabtalpark mit 0:2. "Das Spiel soll auch Warnung sein, dass wir da auf eine Mannschaft treffen, die richtig gut Fußball spielen kann. Für Forchheim ist es wohl die letzte Chance auf den direkten Klassenerhalt. Dementsprechend wissen wir, was auf uns zukommt", so Bösl.

Es gibt ein Minimalziel


Minimalziel sei es, das Spiel nicht zu verlieren: "Wir treffen auf die Mannschaft mit der schwächsten Abwehr. Das wollen wir natürlich auch nutzen und wollen in der Offensive etwas anbieten." Dabei kann der ASV beinahe auf den gleichen Kader wie in den vergangenen Spielen zurückgreifen. Andreas Müller ist aufgrund schulischer Verpflichtungen verhindert, dafür rückt aber Rudolf Pfaffenroth wieder in den Kader. "Er ist körperlich noch nicht im Zustand für Bayernliga-Fußball. Aber mit seiner individuellen Klasse kann er auch nach einer Einwechslung etwas bewegen", sagt der Trainer.

Stärken des Gegners sieht Bösl in der Vorwärtsbewegung. "Wir werden einen Tick offensiver agieren als gegen Hof und Seligenporten. Wir wollen unbedingt ein Tor erzielen. Aber wir werden natürlich den Forchheimern nicht ins offene Messer laufen", so Bösl. Das Spiel kann zum Schlüsselspiel werden. Die direkten Konkurrenten wie Sand, Würzburg und Erlenbach kämpfen ebenso um den 13. Platz in der Tabelle. "Wir sind wild entschlossen, das ohne Relegation zu schaffen", so Bösl.
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