Fußball
Außenseiter will überraschen

Beim doch überraschenden 3:2-Sieg des ASV Burglengenfeld gegen den SV Seligenporten war Matthias Gröger ein ständiger Unruheherd in der Offensive. Darauf hofft auch Trainer Matthias Bösl im Heimspiel gegen die SpVgg Hof. Bild: Eger
Sport
Burglengenfeld
09.04.2016
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Erst kurz vor Schluss musste sich der ASV Burglengenfeld im Hinspiel gegen die SpVgg Hof geschlagen geben. In der 85. Minute erzielten die Oberfranken das entscheidende Tor. Diesmal hofft die Truppe von Trainer Matthias Bösl auf ein anderes Ergebnis.

Wie in der vergangenen Woche gilt: Der ASV Burglengenfeld ist am Sonntag (16 Uhr) im Heimspiel zwar klarer Außenseiter. Aber gerade in diesen Spielen wächst die Elf von Trainer Matthias Bösl oft über sich hinaus.

"Jetzt kommt die nächste Spitzenmannschaft, die mitten im Rennen um die Meisterschaft ist und auch noch zwei Nachholspiele hat", sagt Bösl. Der Trainer bezeichnet die SpVgg als sehr athletische, gut austrainierte Mannschaft, die ein körperbetonter Spielstil auszeichnet. "Es ist ein anderes Spiel als gegen Seligenporten zu erwarten. Darauf müssen wir uns einstellen", so Bösl.

Die SpVgg hat am vergangenen Spieltag den SC Eltersdorf mit 6:0 abgefertigt und will auch in Burglengenfeld punkten. Der Sprung an die Spitze ist durchaus noch möglich für die Mannschaft von Miroslav Janovsky, die erst 25 Spiele absolviert hat und fünf Punkte hinter dem Tabellenführer aus Großbardorf rangiert. Großbardorf hat bereits 27 Spiele, ebenso der Tabellenzweite SV Seligenporten.

Was positive Ergebnisse betrifft, kann der ASV nach dem 3:2 gegen den SV Seligenporten natürlich mithalten. "Wir haben eine Mini-Serie von zwei Heimsiegen, wir wollen zumindest ungeschlagen bleiben", so Bösl. Hoffnung macht dem Trainer der Befreiungsschlag gegen Seligenporten. Drei Tore in einem Spiel erzielten die Burglengenfelder erst dreimal in der Saison.

"Unsere Offensivabteilung hat sich da wieder Selbstvertrauen geholt. Benjamin Epifani hat die stärkste Saisonleistung bisher gezeigt. Matthias Gröger war ein ständiger Unruheherd in der Offensive. Ibrahim Hezer gewöhnt sich an unsere Spielweise, er hat sich kontinuierlich gesteigert. Und Patrick Mathes hat seine Sache auf der Zehner-Position sehr gut gemacht", so Bösl.

Dem Trainer steht derselbe Kader wie gegen Seligenporten zur Verfügung. "Wir werden alles versuchen, vielleicht gelingt ja wieder die Überraschung", so Bösl.
Es ist ein anderes Spiel als gegen Seligenporten zu erwarten. Darauf müssen wir uns einstellen.ASV-Trainer Matthias Bösl
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