Fußball
Ein harter Brocken wartet

Stefan Schnaus (rechts) ist verletzt und wird den Burglengenfeldern in Hutthurm nicht zur Verfügung stehen. Trainer Matthias Bösl hofft, dass der Abwehrspieler in zwei drei Wochen wieder fit ist. Bild: Eger
Sport
Burglengenfeld
29.07.2016
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Drei Spiele, neun Punkte. Torverhältnis 7:4. Der SV Hutthurm ist makellos in die Saison der Landesliga Mitte gestartet. Der ASV Burglengenfeld versucht am Freitag bei den Niederbayern was zu holen.

"Die Niederlage gegen Bad Kötzting kam nicht ganz unerwartet", sagt ASV Trainer Matthias Bösl. "Die Verletzungen von Rudolf Pfaffenroth und Stefan Schnaus haben unsere Ausgangschancen verschlechtert. Im Abschlusstraining hatten wir sechs gesunde Spieler. Es war klar, dass es schwer werden wird."

Keine leichten Zeiten


Dem ASV stehen keine leichten Zeiten bevor. Insbesondere die Personalsituation macht dem Trainer Sorgen. "Die Hauptaufgabe ist es, elf, zwölf gesunde Spieler im Kader zu haben", so Bösl. Nach langen Verletzungen können Patrick Schleicher und John Schihada wieder mit der Mannschaft trainieren, sind körperlich allerdings noch im Rückstand. Stefan Schnaus, Rudolf Pfaffenroth und Nico Scheibinger werden heute Abend nicht auflaufen können. "Bei Stefan Schnaus hoffen wir, dass er in zwei bis drei Wochen wieder zur Verfügung steht", so Bösl.

Den SV Hutthurm, Anstoß am Freitag um 19 Uhr, schätzt Bösl als sehr kompakte und kampfstarke Mannschaft ein. In der Saison 2014/2015 konnte der ASV gegen den SV nur einen Punkt aus zwei Spielen holen. "In unserer Verfassung gehen wir nicht als Favorit in die Partie. Wir müssen die Probleme, die wir haben, als Mannschaft kompensieren. Deswegen können wir in Hutthurm auch mit einem Punkt leben", so der Trainer.

Bösl erwägt auch, die Mannschaft taktisch umzustellen. Da der ASV aktuell ein Problem mit der Position im zentralen offensiven Mittelfeld habe, komme für den ASV auch ein System ohne Zehner, eventuell auch mit zwei Spitzen in Frage. "Viel Variationsmöglichkeiten bleiben uns jedoch nicht. Wenn man elf Mann zur Verfügung hat, stellt sich die Mannschaft eigentlich von allein auf", so Bösl.

Allzu duster möchte der Trainer die Aussichten des ASV allerdings auch nicht zeichnen: "In schwierigen Zeiten konnten wir unsere Probleme immer über das Kollektiv egalisieren. Wir haben immer noch die Möglichkeit, elf gute Fußballer ins Rennen zu schicken. Ich erwarte von einem Fußballer, dass er sich in dieser Situation denkt, jetzt erst recht. Dann wird man dafür auch immer wieder belohnt."
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