Fußball Landesliga Mitte
ASV Burglengenfeld vielleicht diesmal erfolgreich

Sport
Burglengenfeld
21.11.2016
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Endspurt in der Landesliga Mitte. Vor der Winterpause muss der ASV Burglengenfeld noch ein Heim- und ein Auswärtsspiel bestreiten. Am Sonntag gastiert des SV Hutthurm im Naabtalpark (Anpfiff 14). In bisher drei Landesligaspielen der beiden Mannschaften konnte der ASV noch kein einziges Mal gewinnen. Zwei Unentschieden und eine Niederlage stehen zu Buche. Für die letzten beiden Spiele vor der Winterpause gegen den SV Hutthurm und den TSV Seebach visiert ASV Trainer Matthias Bösl vier Punkte an. "Wenn uns das gelingt, hätten wir 35 Punkte gesammelt. Dies wäre ein gutes Ergebnis in Anbetracht der fehlenden Vorbereitung auf die Saison, der kräfteraubenden Relegation und der Bayernligasaison."

Mit 35 Punkten würde der ASV den Anschluss an Platz zwei der Tabelle behalten. "Ich bin sicher, dass wir in der Rückrunde stärker sein werden", sagt Bösl. "Zu was die Mannschaft fähig ist, hat man im Mittelteil in der Vorrunde gesehen."

Fünf bis sechs Stammspieler stehen im Spiel gegen den SV Hutthurm nicht zur Verfügung. Die beiden Außenstürmer Alexander Fuchs und Matthias Gröger werden nicht auflaufen können. Gröger hat sich im Spiel gegen den SC Ettmannsdorf einen Bänderriss zugezogen und Alexander Fuchs ist beruflich auf Fortbildung. Bastian Beer wird von Beginn an spielen. "Das ist ein Spieler mit gutem Potential", sagt Bösl. "Er hat keine Angst im Zweikampf. Das ist natürlich gegen eine Mannschaft wie Hutthurm ein wichtiger Faktor."

Weiterhin werden Marc Seibert, Rudolph Pfaffenroth und Patrick Schleicher fehlen. Alle drei werden voraussichtlich in diesem Jahr nicht mehr auflaufen können. Der vom Verletzungspech verfolgte Rudolph Pfaffenroth wird in der Rückrunde nochmals einen letzten Anlauf starten. Am Sonntag erwartet Trainer Bösl eine hoch motivierte Mannschaft aus Hutthurm. Die Mannschaft aus Niederbayern steckt im Abstiegskampf. "Ich wünsche dem SV Hutthurm den Klassenerhalt", so Bösl. "Das ist ein sympathischer Verein, bei dem man ein gern gesehener Gast ist. Mit Dominik Schwarz hat der SV einen jungen sympathischen Trainerkollegen. Auf als das können wir aber keine Rücksicht nehmen."

Ein generelles Problem sieht Bösl derzeit in der Torausbeute. In den letzten drei Spielen gelang dem ASV lediglich ein Treffer. "Dieses Schicksal ereilt uns immer im Oktober oder November. Wir wollen das im Heimspiel gegen Hutthurm besser lösen", sagt Bösl. Die große Stärke des ASV ist derzeit - wie schon in der vergangenen Landesligasaison - die Defensive.
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