Fußball Landesliga Mitte
Burglengenfeld feiert Arbeitssieg

Torhüter Marco Epifani (links) war der große Rückhalt beim 2:0-Sieg des ASV Burglengenfeld gegen den FC Sturm Hauzenberg. In dieser Szene rettet er gegen Gästestürmer Alexander Starkl. Bild: Hirsch
Sport
Burglengenfeld
18.07.2016
43
0

Der Auftakt in der Landesliga Mitte ist dem ASV Burglengenfeld geglückt. Das 2:0 gegen den FC Sturm Hauzenberg ist aber mehr ein Arbeits- als ein Glanzsieg. Die Gäste hatten zahlreiche Chancen, allein ein Tor wollte ihnen nicht gelingen. Dem ASV stand dagegen in einigen Situationen das Glück zur Seite.

In der ersten halben Stunde entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit den besseren Chancen für die Mannschaft von Spielertrainer Alexander Geiger. Maximilian Zillner hatte die erste gute Torgelegenheit, als er einen Flankenball aus kürzester Distanz direkt in die Arme von ASV-Tormann Marco Epifani köpfte (7.). Auch die nächste gefährliche Situation ereignete sich im Burglengenfelder Strafraum, doch Epifani rettete gegen Alexander Starkl (29.).

Etwas überraschend ging der ASV dann in Führung und leitete damit seine beste Phase des Spiels ein. Matthias Gröger drehte sich in Strafraumnähe einmal um die eigene Achse, düpierte so zwei Hauzenberger Abwehrspieler und lief alleine auf Tormann Michael Hellauer zu. Eine kurze Täuschung, ein Heber und es stand 1:0 für den ASV. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten Alexander Fuchs (43.) und Benjamin Epifani (44.) noch gute Chancen zum 2:0, scheiterten aber beim Abschluss.

Der ASV konnte diese gute Phase mit in die zweite Hälfte nehmen und auf 2:0 erhöhen. Nach einer Flanke hielt Hellauer den Ball nicht fest und Christoph Dietrich spitzelte das Leder zum 2:0 über die Linie (51.). Die Führung sollte genügen, obwohl die Gäste nochmals stürmten. Die Chancenverwertung der offensivstarken Niederbayern war aber zu schwach.

Geiger sagte bei der Pressekonferenz, er habe seine Mannschaft gut auf Burglengenfeld vorbereitet. "Wir wussten, Burglengenfeld steht tief und wartet auf Konter. In der ersten Halbzeit war Burglengenfeld den Tick cleverer, zweikampfstärker und aggressiver. In der zweiten Halbzeit haben wir ein schnelles Gegentor bekommen und dann ist es natürlich ganz hart. Die letzten 30 Minuten haben wir uns noch einmal aufgerafft. Ab da war ich zufrieden mit der Truppe. Aber es war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten."

ASV-Trainer Matthias Bösl sagte, dass dieser Auftakt wichtig gewesen sei. "Es gibt leichtere Gegner als Hauzenberg, die im vergangenen Jahr über 50 Tore geschossen haben. Wir haben insgesamt zu viele Torchancen zugelassen. Wir hatten auch Glück in der einen oder anderen Situation. Es war heute viel Stückwerk", gestand Bösl. Aber das sei auch ein Stück weit zu erwarten gewesen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.