Fußball Landesliga Mitte
Prognose schwierig

Bayernliga-Absteiger ASV Burglengenfeld (im Bild Ibrahim Hezer, weißes Trikot), erwartet am Sonntag um 16 Uhr den FC Hauzenberg. Bild: Hirsch
Sport
Burglengenfeld
16.07.2016
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Am Sonntag, 17. Juli, rollt wieder der Ball im Naabtalpark. Um 16 Uhr empfängt der Bayernliga-Absteiger ASV Burglengenfeld den FC Sturm Hauzenberg aus Niederbayern. "Eine Prognose für die Saison zu wagen, ist äußerst schwierig", sagt ASV-Trainer Matthias Bösl. "Ich bin selber gespannt, ob die Bayernliga-Saison für uns mehr Vor- oder Nachteile bringt. Auf der einen Seite stehen die wichtigen Erfahrungen aus der Bayernliga, auf der anderen Seite die extreme Belastung und der Kräfteverschleiß."

Dementsprechend gehen die Burglengenfelder auch ohne klare Zielsetzung in die Saison. "Das macht keinen Sinn. Wenn wir sagen, wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz, entspricht dies nicht unserem sportlichen Ehrgeiz. Wenn wir sagen, wir wollen unter die ersten drei, dann würde dies die Mannschaft unnötig unter Druck setzen. Dementsprechend ist das Ziel für dieses Jahr, die Basis für weitere Erfolge zu schaffen." Die Mannschaft komme noch ins beste Fußballer-Alter, so der Trainer. Als Favoriten der Liga sieht Bösl die Mannschaften aus Cham, Regensburg und Donaustauf.

Das Personalkarussell hat sich beim ASV nochmals gedreht. Alexandros Dimespyra hat den Verein verlassen und wird künftig für den TV Oberndorf in der Bezirksliga Süd spielen. "Wir haben die Hoffnung, dass wir noch den ein oder anderen Zugang bekommen", so Bösl.

Dem Gegner vom Sonntag gelang nach langen Jahren in der Bezirksliga 2015 der Aufstieg in die Landesliga Mitte. Die Spielzeit 2015/16 beendete die Mannschaft von Trainer Alexander Geiger als bester Aufsteiger auf dem sechsten Platz. "Letztes Jahr war Hauzenberg ein ambitionierter Aufsteiger. Vor allem im Mittelfeld und in der Offensive sind da starke Spieler. Sie spielen ein aggressives Pressing und versuchen früh zu stören. Wir sind gewarnt", sagt Bösl.

John Schihada kann am Sonntag noch nicht auflaufen. Er hat am Freitag erstmals nach seiner langen Verletzung wieder mit der Mannschaft trainiert. Nico Scheibinger hat beim Küblböck-Cup einen doppelten Bänderriss erlitten und wird noch etwa zehn Wochen ausfallen. "Ich sehe die Mannschaft stärker als vergangenes Jahr. Die Zugänge sind echte Verstärkungen. Mit Christoph Dietrich und Fabian Janker im Mittelfeld können wir hoffentlich die Probleme bei der Spielführung lösen. Wir haben im Spielaufbau mehr Möglichkeiten", ist Bösl überzeugt.
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