Fußball
Noch dreizehn Chancen

Matthias Bösl (links) freut sich auf die restlichen Spiele. Der Trainer hofft natürlich, dass der ASV Burglengenfeld den Klassenerhalt packt. Bild: Eger
Sport
Burglengenfeld
11.03.2016
21
0

"Wir sind heiß auf den Rückrundenstart." Nach einer guten Vorbereitung blickt der Trainer des ASV Burglengenfeld, Matthias Bösl, mit Zuversicht auf die verbleibenden Spiele in der Bayernliga Nord. "Es sind dreizehn Chancen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen", so der Trainer. Insbesondere freut es Bösl, dass mit Patrick Mathes und Ibrahim Hezer zwei neue Spieler erfolgreich in die Mannschaft integriert werden konnten. Die verbleibenden Spiele versprechen Spannung und werden um die Frage kreisen, ob der ASV im ersten Jahr Bayernliga gegen die starke Konkurrenz bestehen kann.

Am Freitag, 11. März, 19 Uhr, muss Burglengenfeld zur FC Eintracht Bamberg. In der Vorrunde konnte der ASV den FCE in einem spannenden Spiel mit 3:2 besiegen. Für das Rückspiel peilt die Mannschaft mindestens ein Unentschieden an: "Wir wollen da unter keinen Umständen verlieren. Mit einem Sieg könnten wir näher an die Eintracht heranrücken", sagt Matthias Bösl. Der FCE ist derzeit mit drei Punkten vor dem ASV auf Platz 12 der Tabelle. Es ist noch unklar, ob das Spiel auf Natur- oder Kunstrasen stattfinden wird. "Wir sind auf beides vorbereitet", so Bösl.

Personell sieht der Trainer die Mannschaft derzeit so gut aufgestellt wie in der gesamten Saison noch nicht. Der Trainer muss aber auf die Dienste von John Schihada verzichten. Er hat einen Muskelbündelriss in der Wade erlitten. Nach ersten Prognosen fällt er für sechs bis acht Wochen aus. Weiterhin nicht einsatzbereit ist Matthias Pröbster aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs und auch Lukas Rothut wird wegen Leistenproblemen nicht am Spiel teilnehmen können.

Bösl erwartet nun ein "Hauen und Stechen" um die Relegationsplätze. Direkte Konkurrenten wie der Würzburger FV haben sich in jüngster Zeit personell enorm verstärkt. "Wir werden uns in die Aufgabe hineinbeißen. Wir wollen gegen Bamberg punkten um auch im Hinblick auf das Oberpfalzderby nächste Woche gegen Weiden eine Euphorie zu entfachen", sagt der Trainer.

Insbesondere die gute personelle Situation möchte der Trainer nutzen, um Punkte zu sammeln. "Wir haben die Möglichkeit, sowohl offensiver als auch defensiver zu spielen, auch Veränderungen im Laufe des Spiels sind möglich."

Der FC Eintracht Bamberg wird derzeit von Petr Skarabela, der Ende der 1990er mit der Spielvereinigung Greuther Fürth in der zweiten Bundesliga spielte, trainiert. Die Bamberger haben sich auch personell verstärkt. Deswegen wird das Spiel "kein leichtes Unterfangen", so Bösl. Doch selbst aus der jüngsten 5:0 Niederlage gegen den SSV Jahn Regensburg habe seine Mannschaft Selbstvertrauen getankt: "Wir haben eine exzellente erste Halbzeit hingelegt." Für den Trainer ist klar: "Wir sind bereit."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.