Fußball
Unberechenbarer aufsteiger gastiert

Sport
Burglengenfeld
03.08.2016
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Der Auftritt der meisten Aufsteiger in der Landesliga Mitte ist bemerkenswert. Sorghof, Donaustauf, und der TSV Seebach verzeichnen nach vier Partien jeweils mindestens sieben Punkte. Der heutige Gegner des ASV Burglengenfeld aus Seebach startete wie der ASV mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage in die Saison. Der Absteiger aus der Bayernliga ist also gewarnt.

"Wir sind mehr als zufrieden mit dem Auswärtspunkt in Hutthurm", blickt ASV-Trainer Matthias Bösl zurück. "Zum einen war der Gegner eine richtige gute Mannschaft, die im gesamten Kalenderjahr 2016 noch kein Heimspiel verloren hat. Zum anderen habe ich von Beginn an gesehen und an der Körpersprache gemerkt, dass jeder meiner Spieler bestehen will. Das ist das, was ich von meiner Mannschaft erwarte."

Dabei reagierte der Trainer auf die angespannte Personalsituation mit einer taktischen Umstellung vom gewohnten 4-2-3-1 zu einem 4-4-2. Erst nach der Einwechslung von Marc Seibert in der zweiten Halbzeit, wechselte der ASV zur Stammformation zurück.

Marc Seibert wird nun wegen einer Entzündung im Knie mehrere Wochen ausfallen. Dafür spielte John Schihada zum ersten Mal über 90 Minuten und zeigte eine ordentliche Leistung. "Ich setze darauf, dass das Spiel gegen Hutthurm eine gewisse Signalwirkung hat. Wir können den Problemen, die wir haben, trotzen. Man kann mit einer leidenschaftlichen Spielweise Berge versetzen", so Bösl. Eine positive Nachricht betrifft den Innenverteidiger Stefan Schnaus. Nach einer medizinischen Untersuchung besteht berechtigte Hoffnung, dass er in ein bis zwei Wochen wieder zur Verfügung steht.

Der heutige Gegner (Anpfiff 18.30 Uhr im Naabtalpark) ist laut Bösl noch eine "große Unbekannte". Zwar seien dem Trainer einige Spieler aus Deggendorf bekannt, die schon in der Landesliga gegen den ASV gespielt haben. "Es ist eine sehr erfahrene Mannschaft, der Großteil der Spieler hat bereits höherklassig gespielt. Seebach ist ein ambitionierter Verein, der sich in der Landesliga etablieren möchte", so Bösl.

Einen wichtigen Faktor sieht der Trainer in den heimischen Fans: "Die beiden Auswärtsspiele waren wesentlich besser als die beiden Heimspiele. Wir hoffen auf eine positive Stimmung im Naabtalpark. Wir können derzeit jede Hilfe von außen brauchen. Die Spieler haben alles dafür getan, dass wir gut aus den Startlöchern kommen. Dass wir bisher nicht an die Leistungsgrenze gekommen sind, ist völlig klar."

Es ist wahrscheinlich, dass Bösl aufgrund der positiven Erfahrung gegen Hutthurm erneut mit einem 4-4-2 starten wird. "Wir wollen den Anschluss nach vorne halten. Momentan ist das schwer realisierbar, aber trotzdem wollen wir versuchen, Schritt zu halten", sagt Bösl.
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