Erster Bauabschnitt fertig
Medizinische Versorgung auf der nächsten Stufe

Die Bürgermeisterinnen Dr. Susanne Plank und Maria Steger, Ärztlicher Direktor Dr. Bernhard Kellner, Geschäftsführer Felix Rauschek, Bürgermeister Thomas Gesche und Landrat Thomas Ebeling (von links) durchschnitten zur Eröffnung des Klinikanbaus in Burglengenfeld symbolisch das Band. Bild: Hirsch
Vermischtes
Burglengenfeld
10.05.2016
105
0

Knapp 24 Monate Bauzeit, 3278 Quadratmeter Grundfläche und 17 Millionen Euro Kosten: Das sind die Daten für den ersten Bauabschnitt zur Generalsanierung an der Asklepios-Klinik im Städtedreieck. Gestern war Einweihung.

Insgesamt 40 Millionen Euro investiert der Betreiber in die Erweiterung und Sanierung des Krankenhauses Burglengenfeld. Es entstehen eine Intensivstation, eine neue Notaufnahme, ein Bau mit Krankenzimmern, die Einrichtung neuer Räume zur Funktionsdiagnostik und weitere Parkplätze. Die Investition von 17 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt förderte der Freistaat Bayern mit 60 Prozent. In den nächsten Jahren will der Träger in drei weiteren Abschnitten die Stationen im Altbestand sanieren, die Bereiche Radiologie, Endoskopie, Labor und Untersuchungsräume sanieren sowie den Operationssaal, den Aufwachraum und die Zentralsterilisation neu gestalten. "Mit dem Anbau wurde die medizinische Versorgung im Städtedreieck auf die nächste Stufe gehoben", sagte Klinik-Geschäftsführer Felix Rauschek am Dienstag. Notaufnahme, Notfallambulanz sowie die Untersuchungs- und Behandlungsräume seien den heutigen Erfordernissen angepasst worden.

Neue Komfortstation


Im Neubau untergebracht ist auch die Komfortstation "Privita" mit 18 Ein- und Zweibettzimmern, die höchsten Ansprüchen genügen. "Genesen wie im Sterne-Hotel", lautet das Motto. Einen Stock darüber befindet sich die Intensivstation mit zwölf Plätzen. Doppelt so viele wie bisher. "Nicht nur die Patienten profitieren von der modernen Technik, sondern auch die Mitarbeiter", erklärt Ärztlicher Direktor Dr. Bernhard Kellner. Für sie sei an jedem Bett ein Lift eingebaut, der das Umlagern von Patienten erleichtere.

"Das Krankenhauswesen hat sich grundlegend verändert ", so der Mediziner. 30 Jahre nach der letzten Renovierung sei es deshalb höchste Zeit für eine Generalsanierung gewesen. Der neue Klinikflügel sei ein erster Schritt dazu. Ende des Jahres erfolge die Sanierung des Erdgeschosses im Altbau, verbunden mit der Gestaltung der Außenanlagen und der Erweiterung der Parkplätze. "Nach und nach werden dann die bestehenden Patientenzimmer auf den neuesten Stand gebracht", kündigte der Ärztliche Direktor an. Und: "Im Laufe der nächsten Jahre folgen weitere Modernisierungsmaßnahmen, die den Gesundheitsstandort Burglengenfeld noch stärker machen werden."

Bekenntnis zum Standort


Bevor Landrat Thomas Ebeling sowie die Bürgermeister Dr. Susanne Plank (Maxhütte-Haidhof), Maria Steger (Teublitz) und Thomas Gesche (Burglengenfeld) symbolisch das Band durchschnitten, bedankten sie sich beim Betreiber Asklepios für das Bekenntnis zum Standort Burglengenfeld.

Die Klinik in ZahlenDie Asklepios-Klinik verfügt über vier Fachabteilungen, 138 Betten und 250 Mitarbeiter und 12 000 Patienten pro Jahr. Im Neubau untergebracht sind Intensivstation, Notaufnahme, Privita-Komfortstation sowie zentrale Untersuchungs- und Behandlungsräume. (rid)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.