Schüler profitieren in ganz unterschiedlichen Disziplinen - Mit praktischen Übungen
Gemeinsame Initiative für Hochbegabte

Zur Förderung ihrer Hochbegabten taten sich die beiden Landkreis-Gymnasien Burglengenfeld und Oberviechach zusammen und luden renommierte Referenten ein. Bild:lg
Vermischtes
Burglengenfeld
12.10.2016
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Burglengenfeld/Oberviechach. Eine schulübergreifende Initiative führte Jugendliche zweier Landkreis-Gymnasien zu einem gemeinsamen Seminar in Burglengenfeld zusammen. Die Schüler profitierten in ganz unterschiedlichen Disziplinen.

Zur Förderung ihrer Hochbegabten richteten das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld und das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach eine gemeinsame Veranstaltung aus. Die Auswahl der Schüler erfolgte sowohl nach schulischen Leistungen als auch nach ausgeprägtem Interesse im naturwissenschaftlichen Bereich. Nach einer Begrüßung durch Oberstudiendirektorin Dr. Beate Panzer begann das Seminar mit einem Vortrag von Prof. Dr. Hubert Motschmann von der Universität Regensburg.

Der Professor für physikalische und theoretische Chemie erklärte den Teilnehmern des Seminars gleich zu Beginn seiner Präsentation die wichtige Rolle seines Fachs als Problemlöser in der Thematik der Erneuerbaren Energien. Da fossile Energieträger wie Erdöl und Erdgas nur begrenzt vorhanden seien, suche man zum einen alternative Möglichkeiten der umweltschonenden Energiegewinnung und zum anderen auch neue Methoden, um bereits bestehende Ressourcen optimal nutzen zu können.

Auf unterhaltsame und anschauliche Art und Weise erklärte er unterschiedliche Möglichkeiten der Energiegewinnung, erläuterte unter anderem Fracking und Osmosekraftwerke, ging sachlich auf jeweilige Vor- und Nachteile ein und suchte dabei stets den Kontakt zu den Schülern, indem er sie aktiv in seinen Vortrag einband.

Im Anschluss an diesen Vortrag fanden praktische Übungen zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie ein Rhetorik-Workshop statt, die die teilnehmenden Schüler abwechselnd besuchten. Die renommierte Referentin Dr. Lioba Faust erarbeitete dabei mit den Seminarteilnehmern wichtige Aspekte, die für die Gestaltung eines interessanten Vortrags von Bedeutung sind. Denn "ein guter Inhalt allein reicht nicht", auch Mimik, Sprachgestaltung und Interaktion mit den Zuhörern seien von großer Bedeutung. Abschließend konnten die Schüler ihr neu erlerntes Wissen in der Praxis umsetzen, indem sie vor der Gruppe kurze Vorträge hielten, von denen Videoaufnahmen angefertigt wurden.

Dank Videoanalyse und den individuellen Tipps von Dr. Lioba Faust konnten die Schüler nicht nur ihre rhetorischen Fähigkeiten im Laufe des Workshops deutlich verbessern, sondern die Referentin schaffte es auch, die Schüler für dieses Themengebiet zu begeistern. Oberstudienrat Johannes Klug bedankte sich bei Studiendirektor Matthias Schaller für die Organisation der abwechslungsreichen Veranstaltung.
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