Spatenstich für Waldkindergarten
Großes Waldareal für die Kinder

Beim Spatenstich für den Waldkindergarten Burglengenfeld waren dabei (von links): Direktor Alfred Braun, Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands, Bürgermeister Thomas Gesche, Landschaftsarchitekt Dipl.-Ing. (FH) Bernhard Gohlke, und Josef Schmid, Leiter Kindertageseinrichtungen des BRK-Kreisverbands. Bild: hfz
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Burglengenfeld
25.05.2016
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Für den neuen Waldkindergarten, der am 1. September in Burglengenfeld seinen Betrieb aufnehmen soll, gibt es bereits 15 Anmeldungen. Das gaben Bürgermeister Thomas Gesche und Direktor Alfred Braun vom BRK-Kreisverband beim offiziellen Spatenstich bekannt.

Ein Informationsabend für interessierte Eltern ist am Dienstag, 31. Mai, um 19 Uhr im historischen Rathaussaal. Dabei werden die Konzeption, die Abläufe des Kindergartenalltags und die Betreuungsverträge besprochen, informierte Josef Schmid, Leiter Kindertageseinrichtungen des BRK-Kreisverbands, der Träger des Waldkindergartens in Burglengenfeld ist.

Beziehung zur Natur


Auf einem insgesamt zehn Hektar großen Waldareal auf dem Karlsberg, in der Nähe des Bienenheims, finden die Schützlinge des Waldkindergartens viel Raum für Kreativität. Selbstsicherheit, Konzentrationsfähigkeit und gesundheitlicher Nutzen stehen im Vordergrund des pädagogischen Konzepts, teilt das BRK mit. Die Kinder sollen eine Beziehung zur Natur aufbauen und ungehindert den natürlichen Bewegungsdrang ausleben können. Auch die psychomotorische Entwicklung werde durch eigenes Schaffen, Entdecken und Bewegung gestärkt. Geöffnet hat der Waldkindergarten von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 bis 14 Uhr. Er bietet Platz für bis zu 25 Kinder, die von drei pädagogischen Kräften betreut werden. Anmeldungen sind aktuell noch möglich unter Telefon 09431 /745121 oder per E-Mail an josef.schmid@kvschwandorf.brk.de.

Bürgermeister Thomas Gesche sagte beim Spatenstich, die Stadt baue mit dem Waldkindergarten nicht nur das Betreuungsangebot aus. Vielmehr werde es um eine völlig neue Facette erweitert und bereichert. Die Stadt sei froh, mit dem BRK einen kompetenten Partner an der Seite zu haben, der auf große Erfahrung als Träger von Kinderkrippen, Kindergärten und Kinderhorten im Landkreis aufbauen könne. Mit dem BRK-Seniorenheim stehe für die Schützlinge des Waldkindergartens zudem im Fall der Fälle ein optimaler Rückzugsraum zur Verfügung. Nicht zuletzt habe das Qualitätsdenken des BRK-Kreisverbands eine deutliche Mehrheit im Stadtrat überzeugt, als es um die Vergabe der Trägerschaft ging.

Dank fürs Vertrauen


Direktor Alfred Braun, Geschäftsführer des BRK-Kreisverbands, dankte dem Bürgermeister für das Vertrauen. Er zeigte sich überzeugt, "dass dies nicht der letzte Waldkindergarten im Landkreis sein wird".
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