Tag der offenen Tür im Klinikum im Städtedreieck
Millionen für den Neubau

Modernste Technik in der neuen Intensivstation. Ärztlicher Direktor Dr. Bernhard Kellner erläuterte die Arbeitsabläufe. Bilder: Hirsch(2)
Vermischtes
Burglengenfeld
13.06.2016
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Knapp 24 Monate Bauzeit, 3278 Quadratmeter Grundfläche und 17 Millionen Euro Kosten: Das sind die Daten für den ersten Bauabschnitt zur Generalsanierung der Asklepios-Klinik im Städtedreieck. Am Sonntag hatte die Bevölkerung die Möglichkeit, sich ein Bild vom Neubau zu machen.

Insgesamt 40 Millionen Euro investiert der Betreiber in die Erweiterung und Sanierung des Krankenhauses Burglengenfeld. Es entstehen eine Intensivstation, eine neue Notaufnahme, ein Bau mit Krankenzimmern, die Einrichtung neuer Räume zur Funktionsdiagnostik und weitere Parkplätze. Die Investition von 17 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt förderte der Freistaat Bayern mit 60 Prozent.

In den nächsten Jahren will der Träger in drei weiteren Abschnitten die Stationen im Altbestand sanieren, die Bereiche Radiologie, Endoskopie, Labor und Untersuchungsräume sanieren sowie den Operationssaal, den Aufwachraum und die Zentralsterilisation neu gestalten. Geschäftsführer Felix Rauschek führte die Besucher beim Tag der offenen Tür persönlich durch das neue Gebäude, das im Mai eingeweiht wurde.

Im Neubau untergebracht ist auch die Komfortstation "Privita" mit 18 Ein- und Zweibettzimmern, die höchsten Ansprüchen genügt. "Genesen wie im Sterne-Hotel", lautet dort das Motto. Einen Stock darüber befindet sich die Intensivstation mit zwölf Überwachungsplätzen. Doppelt so viele wie bisher. "Nicht nur die Patienten profitieren von der modernen Technik, sondern auch die Mitarbeiter", erklärte Ärztlicher Direktor Dr. Bernhard Kellner den Besuchern . Für sie sei an jedem Bett ein Lift eingebaut, der das Umlagern von Patienten erleichtere.

"Das Krankenhauswesen hat sich grundlegend verändert", so der Mediziner. 30 Jahre nach der letzten Renovierung sei es deshalb höchste Zeit für eine Generalsanierung gewesen. Der neue Klinikflügel sei nur ein erster Schritt dazu. Ende des Jahres erfolge die Sanierung des Erdgeschosses im Altbau, verbunden mit der Gestaltung der Außenanlagen und der Erweiterung der Parkplätze. "Nach und nach werden dann die bestehenden Patientenzimmer auf den neuesten Stand gebracht", kündigte der Ärztliche Direktor an. Und: "Im Laufe der nächsten Jahre folgen weitere Modernisierungsmaßnahmen, die den Gesundheitsstandort Burglengenfeld noch stärker machen werden".
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