Ab August auf dem Chef-Sessel

Der bis Schuljahresende 2014 an der Gregor-von-Scherr-Realschule tätige Studienrat Martin Zimmermann ist mit Wirkung zum 1. August zum Leiter der Gerhardinger-Realschule Cham bestellt worden. Bild: hfz
Lokales
Cham
28.05.2015
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Der Posten als Konrektor war nur Durchgangsstation: Nach nur knapp einem Jahr ist der Studienrat Martin Zimmermann an die Spitze der Gerhardinger-Realschule Cham befördert worden: Ab 1. August übernimmt er die Aufgaben eines Realschuldirektors. Bis vergangenen Juli hatte er in Neunburg unterrichtet.

Am 18. Mai hatte die für die Oberpfalz zuständige Ministerialbeauftragte Maria Kinzinger diese Personalie im Internet veröffentlicht. Martin Zimmermann, in Oberviechtach daheim, war erst vergangenen Sommer in das Leitungsteam der Mädchenschule berufen worden, zuvor hatte er seit 2005 in Neunburg an der Gregor-von-Scherr-Realschule unterrichtet.

In Vakanzzeit gefordert

An der Gerhardinger-Realschule der Schulstiftung der Diözese Regensburg tritt der 42-jährige Familienvater die Nachfolge des bisherigen Schulleiters Josef Krauß an, der im vergangenen Januar nach einer schweren Krankheit verstorben war. Bereits während der Vakanzzeit hatte Zimmermann umfangreiche Aufgaben in der Schulleitung übernommen. Sie umfassten das komplette Spektrum der Verwaltungsarbeiten, die Organisation von verschiedenen Abläufen, die Leitung von Konferenzen sowie auch die Teilnahme an repräsentativen Terminen.

Zuschlag als Nachfolger

Der, wie er selbst sagt, "heftige Einstieg" konnte aber die Freude an der neuen Aufgabe nicht trüben. Der kommissarisch eingesetzte Schulleiter bewarb sich schließlich als Nachfolger für den Posten des Realschuldirektors und erhielt jetzt den Zuschlag. Dafür galt sein besonderer Dank der Schulstiftung der Diözese für das in ihn gesetzte Vertrauen.

Im Gespräch mit dem NT nutzte Martin Zimmermann die Gelegenheit, um sich für "die wertvolle Unterstützung und das erfahrene Verständnis" in der schwierigen Zeit zu bedanken. Darin schloss er unter anderen die Sekretärinnen der Schule, Kollegium und Elternvertreter sowie das Team der Dienststelle der Ministerialbeauftragten ein. In seiner neuen Aufgabe möchte sich der künftige Chef der Schulentwicklung vor Ort widmen, Wahlfachangebote und individuelle Fördermöglichkeiten ausbauen und die Qualität des Unterrichts stärken.

"Ich will die Gerhardinger-Realschule zeitgemäß weiterentwickeln und gleichzeitig das kirchliche Profil modernisieren und stärken", erklärt Martin Zimmermann, dem die Verbindung zum Orden der Armen Schulschwestern am Herzen liegt. Im Sinne des Schulmottos "Gemeinsam-Respektvoll-Sozial" räumt er der Vermittlung von Werten und dem respektvollen Umgang untereinander hohe Bedeutung ein. Der 42-Jährige, der die Kraft für den Schulleiter-Job aus dem Rückhalt seiner Familie schöpft, nimmt die Herausforderung an: "Es gibt hier viel zu bewegen." Die neue, anspruchsvolle Aufgabe bringe zwar eine große Verantwortung mit sich, mache aber gleichzeitig auch viel Freude.
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