Chams Rathauschefin Karin Bucher über Großprojekte und die Liebe zu ihrer Heimat
Bürgermeisterin aus Heimweh

Vermischtes
Cham
24.10.2014
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"Heimweh ist eines der stärksten Gefühle, das man haben kann", sagt Karin Bucher, Bürgermeisterin der Stadt Cham und erzählt, wo sie schon überall herumgekommen ist. Landshut, Görlitz, Passau, Ansbach und Berlin waren die Stationen auf ihrer beruflichen Karriere - und das Heimweh hat sie stets begleitet. Heimweh nach Cham.

Was ist das Besondere an Cham? Die Bürgermeisterin lächelt: "Das lässt sich in einem kurzen Satz sagen: Bei uns kann man gut leben und arbeiten". Wie gut, das hat sie erst richtig zu schätzen gelernt, als sie unterwegs war.

Schönes Leben leisten

"Cham ist eine Stadt, in der man sich mit einem normalen Gehalt ein schönes Leben leisten kann", sagt Bürgermeisterin Karin Bucher. Und sie hat Recht: Es gibt viele hochwertige Arbeitsplätze (auch im akademischen Bereich), günstigen Baugrund und eine Fülle an Freizeitangeboten. Chams First Lady ist aber besonders von den Bürgern in ihrer Heimatstadt angetan: "Die Menschen glauben an Cham. In der Innenstadt sind im Moment sehr viele Baustellen. Aber nur eine davon ist städtisch. Das zeigt: Die Menschen stecken gerne Geld in ihre Stadt."

Aktuell liegen der Bürgermeisterin drei Großprojekte am Herzen. Den Neubau der Stadthalle, der vor allem wegen der gestiegenen Kosten oftmals in die Kritik geraten ist, sieht sie gelassen: "Wir haben eine gute wirtschaftliche Ausgangslage, sind nahezu schuldenfrei. Anstatt darüber zu diskutieren, wie teuer die Stadthalle wird, sollten wir lieber darüber reden, wie schön sie wird."

Punkt zwei ist eine barrierefreie Wohnanlage im Stadtpark: "Es gibt viele Wohnungen, die einen Aufzug erhalten und sich dann barrierefrei nennen", sagt Karin Bucher. Das, was im Stadtpark entsteht, werde wirklich barrierefrei und damit ein Anziehungspunkt für Senioren, die eigenständig wohnen möchten.

Heimweh nach Cham

Das dritte Projekt ist das sogenannte "Blaue Haus", ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Innenstadt, das die vielen Stadtbrände überstanden hat, aber mittlerweile in einem schlechten Zustand ist. "Wenn wir an der Bundesstraße ein Schild haben, das auf unsere Altstadt hinweist, dann müssen wir dem auch gerecht werden", erklärt Karin Bucher.

Deshalb wird das "Blaue Haus" saniert und soll künftig ein Stück Chamer Geschichte erzählen - und für weiteres Heimweh sorgen. Heimweh nach Cham.
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