100 Deutsche in Nepal vermisst

Die Zahl der Erdbeben-Toten in der Himalaya-Region ist auf mehr als 5000 gestiegen. Unter den Todesopfern ist auch ein Professor der Göttinger Georg-August-Universität. Premierminister Sushil Koirala erklärte am Dienstag, die Zahl der Toten könnte auf 10 000 steigen.

Der ums Leben gekommene deutsche Professor befand sich nach Angaben der Universität Göttingen mit 15 Studenten und einem weiteren Wissenschaftler auf einer Exkursion nordwestlich von Kathmandu. Der 67-jährige Matthias Kuhle sei in einer engen Schlucht von herabstürzenden Felsmassen getroffen und tödlich verletzt worden. Der Krisenstab im Auswärtigen Amt bemüht sich weiter um Informationen über das Schicksal von mehr als 100 Deutschen, die in Nepal als vermisst gelten.

Nach dem Erdbeben haben inzwischen eine Viertel Million Menschen Nepals Hauptstadt Kathmandu verlassen, wie ein Sprecher des Transportministeriums erklärte. Die Vereinten Nationen schätzen, dass acht Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen sind, davon bräuchten 1,4 Millionen Menschen Nahrungsmittel. (Seite 3 und 6)
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