1200 Demonstranten gegen Pegida
Versammlungen in Schirnding verlaufen friedlich

Zahlreiche Menschen mit Luftballons demonstrieren in Schirnding gegen eine Pegida Versammlung. Den 290 Teilnehmern des Pegida-Bündnisses stellte sich ein breites Bündnis von 1200 Gegendemonstranten entgegen. Foto: dpa
Schirnding. Circa 1200 Teilnehmer kamen am Sonntag in Schirnding bei einer Versammlung unter dem Thema „Grenzenlos glücklich – Für eine offenen Grenze zwischen Deutschland und Tschechien“ zusammen, um gegen eine Versammlung unter dem Motto „Wir helfen beim Grenzbau“ zu demonstrieren. Beide Veranstaltungen verliefen störungsfrei, teilt Anne Höfer vom Polizeipräsidium Oberfranken mit.

Die Bürgermeisterin des Marktes Schirnding, Karin Fleischer und der Vorsitzende der SPD, Unterbezirk Hochfranken, Jörg Nürnberger, führten unter dem Leitsatz „Grenzenlos glücklich – für eine offene Grenze zwischen Deutschland und Tschechien“, eine gemeinsame Versammlung durch. Vorangegangen war eine Versammlungsanmeldung von Jörg Viehmann aus Kassel, dem Gründer und Organisator der „KAGIDA“.

Beide Veranstaltungen starteten um 14 Uhr mit einer Auftaktkundgebung in Schirnding. Während die große Anzahl Aufzugsteilnehmer der Gegenveranstaltung vom Rathaus ausgehend ihren Aufzug auf der einige Kilometer langen Strecke durchführte, startete die Versammlung des Jörg Viehmann mit 290 Teilnehmern in der Nähe des Treffpunktes am Bauhof zu der etwa zweieinhalb Kilometer entfernten Grenze zur Tschechischen Republik. An den jeweiligen Ausgangspunkten der Versammlungen fanden schließlich auch die geplanten Schlusskundgebungen mit mehreren Redebeiträgen statt. Relativ zeitgleich, gegen 16.30 Uhr, beendeten die Versammlungsleiter die Kundgebungen. Beide Veranstaltungen verliefen friedlich und ohne Zwischenfälle.
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