13-Jähriger aus München an syrischer Grenze gefasst
Bub will in Dschihad

Die türkische Polizei hat einen 13 Jahre alten Münchener Buben auf dem Weg zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an der syrischen Grenze aufgehalten.

Damit ist er der jüngste potenzielle Dschihadist, von dem die bayerischen Behörden bislang erfahren haben. Einen entsprechenden Bericht im Internetblog "Erasmus Monitor" griff die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwoch) auf. In Behördenkreisen wird die Meldung als zutreffend bezeichnet. Der Junge ist den Sicherheitsbehörden schon länger bekannt. Er hatte sich an der Koran-Verteilaktion "Lies" beteiligt, die Salafisten 2011 gestartet hatten. Seit gut einer Woche wurde er vermisst. Nach Angaben des Innenministeriums halten sich zur Zeit geschätzt 65 bayerische Islamisten in Syrien oder im Irak auf oder planen eine Reise dorthin. Darunter sollen fünf oder sechs Jugendliche sein.
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