15 neue Stellen bei Nachtmann Weiden
Aus der Region

Weiden/Frauenau. (nt/az) Das Glasunternehmen Nachtmann bleibt dabei: Das Werk in Frauenau (Kreis Regen) wird geschlossen und nach Weiden verlagert. In dem niederbayerischen Ort verlieren 200 Menschen ihre Arbeit, in Weiden sollen allerdings nur 15 neue Arbeitsplätze entstehen. Das bestätigte Geschäftsführer Alois Kaufmann laut Bayerischem Rundfunk. Ob Beschäftigte aus Frauenau ein Angebot bekommen, nach Weiden zu wechseln, ist noch unklar. In Weiden sei qualifiziertes Personal vorhanden, so der Geschäftsführer.

Das Unternehmen prüfe, ob einige wenige Mitarbeiter bereit seien, nach Weiden zu gehen. Grundsätzlich will das Unternehmen am Standort Weiden in den nächsten zwei Jahren 35 Millionen Euro investieren. Das Geld gehe in eine vollautomatische Kristall-Kelchglasfertigung, also eine personalsparende Produktion. Nachtmann-Geschäftsführer Alois Kaufmann hatte die Schließung als "alternativlos" bezeichnet, teilte der Regener Landrat Michael Adam (SPD) nach einem Treffen mit dem Unternehmen am Dienstagabend mit. Die Nachtmann-Glashütte in Frauenau soll Anfang 2016 geschlossen werden und die Produktion mit neuer Technik in Weiden konzentriert werden.

Serieneinbrecher festgenommen

Weiden. (nt/az) Die Polizei hat in der Nacht auf Dienstag einen mutmaßlichen Serieneinbrecher festgenommen. Der wohnsitzlose Mann wollte zwar noch mit dem Fahrrad flüchten, als ihn die Beamten in einer Parkanlage erkannt hatten, konnte aber wenig später mit dem Dienstwagen gestellt werden. Die Beamten nahmen den 29-Jährigen, der dem Weidener Drogenmilieu angehört, fest. Er soll laut Mitteilung der Polizei vom Mittwoch für mindestens sechs Einbrüche und versuchte Einbrüche verantwortlich sein. Der 29-Jährige hatte es vor allem auf Geschäfte und das dort deponierte Bargeld abgesehen. Laut Polizei verursachte er an den Tatorten Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Schiedsrichter pfeift Spiel zu früh ab

Regensburg.(dpa) Ein ungewöhnliches Ende hat ein Fußballspiel in der Kreisliga Regensburg genommen. Beim Stande von 2:7 zwischen dem TSV Großberg und dem TSV Bernhardswald hatte der Schiedsrichter die Partie acht Minuten zu früh abgepfiffen, wie die "Mittelbayerische Zeitung" (Mittwoch) berichtete. Als die Assistenten dem Unparteiischen dessen Missgeschick erläutert hatten, pfiff dieser das Spiel wieder an. Die zurückliegenden Spieler der Heimmannschaft standen da aber schon unter der Dusche. Nur noch vier Spieler fanden sich dann für die restlichen Spielminuten auf dem Platz ein. Und es fielen sogar noch zwei Tore zum 3:8.

Bei der Fortsetzung mit nur vier Spielern sei alles regelkonform abgelaufen, betonte der Schiedsrichterobmann des Bezirks Oberpfalz, Andreas Allacher, aus Schwandorf am Mittwoch. "Es gilt lediglich die Regel, dass zu Beginn einer Begegnung sieben Spieler einer Mannschaft auf dem Feld stehen müssen." Wird das Team durch Platzverweise oder Verletzungen weiter reduziert, kann das dezimierte Team den Abbruch beantragen, wenn es zurückliegt. Dann wird das Ergebnis bei Abbruch gewertet.
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