18 Tote nach Fabrikeinsturz
Aus aller Welt

Lahore.(dpa) Nach dem Einsturz eines mehrstöckigen Fabrikgebäudes in Pakistan sind bislang 18 Tote gefunden worden. Am Donnerstagmorgen suchten Helfer in der Stadt Lahore mit Baggern und auch bloßen Händen nach noch etwa 150 Vermissten. Mehr als 80 Menschen wurden bislang verletzt in Krankenhäuser gebracht, wie Mohamed Usman von der Stadtverwaltung sagte. Unter den Trümmern seien noch Überlebende eingeschlossen, sagte er, er befürchte aber, dass die Zahl der Toten noch steigen werde. Das Gebäude in einem Industriegebiet der ostpakistanischen Großstadt war am Mittwochabend eingestürzt. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.

Schüler fährt den Schulbus selbst

Kapstadt.(KNA) Weil der Fahrer nicht kam, hat ein Schüler in der südafrikanischen Provinz Westkap kurzerhand den Schulbus entführt. Der 20-Jährige wollte auf keinen Fall seine Abiprüfung verpassen, wie der TV-Sender ENCA (Donnerstag) berichtet. Er stieg demnach in den geparkten Bus, startete ihn mit dem steckenden Zündschlüssel und fuhr mit mehreren Mitschülern los. Den jungen Mann erwartet nun eine Geldstrafe wegen Fahrens ohne Erlaubnis.

Balis Flughafen bleibt geschlossen

Jakarta.(dpa) Ein Vulkanausbruch in Indonesien stürzt den Tourismus auf der indonesischen Ferieninsel Bali ins Chaos. Vulkanasche gefährdet weiter den Flugverkehr, deshalb bleibe der Flughafen der Inselhauptstadt Denpasar bis mindestens Freitag geschlossen, teilte das Transportministerium am Donnerstag mit. Die Rauch- und Aschewolken steigen seit Sonntag aus dem Vulkan Rinjani auf der Nachbarinsel Lombok auf. Der Flugverkehr auf Bali ruht seit Dienstag. Tausende Touristen saßen am Flughafen und in Hotels fest.
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