19-Jähriger tötet eigenen Vater
Aus aller Welt

Pfäffikon.(dpa) Ein 19-jähriger Schweizer hat laut Polizeiangaben seinen eigenen Vater getötet und sich danach gestellt. Über das Motiv und den Tathergang in der Gemeinde Pfäffikon im Zürcher Oberland machte die Polizei am Mittwoch keine Angaben. Der junge Mann sei verhaftet worden, nachdem er sich Dienstagabend telefonisch bei der Zürcher Kantonspolizei gemeldet und die Tat gestanden habe. Beamte hätten die Leiche des 67-jährigen Vaters in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses vorgefunden, in der er gemeinsam mit seinem Sohn gelebt hatte.

Brandanschläge auf australische Kirchen

Melbourne.(KNA) Im australischen Melbourne wird über einen möglichen Zusammenhang zwischen Brandanschlägen auf drei katholische Kirchen und Missbrauchsfällen aus der Vergangenheit spekuliert. Laut einem Bericht der Zeitung "The Age" (Mittwoch) seien in den jeweiligen Gemeinden Priester aktiv gewesen, die sich des Missbrauchs schuldig gemacht hätten. Der Weihbischof des Erzbistums Melbourne, Peter Elliott, bezweifelte den Angaben zufolge einen solchen Zusammenhang. Die Erzdiözese werde jedoch die Sicherheitsmaßnahmen für ihre Kirchen verschärfen.

Explosion auf Ölplattform

Mexiko-Stadt.(dpa) Bei der Explosion einer Ölplattform vor der südöstlichen Küste Mexikos sind mindestens vier Menschen gestorben. Mindestens 16 weitere wurden verletzt, bestätigten die Behörden am Mittwochabend. Nach Angaben des mexikanischen Staatskonzerns Pemex mussten nach dem Feuerausbruch in den Morgenstunden im Golf von Mexiko rund 300 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Acht Schiffe versuchten, das Feuer auf der Plattform "Abkatun" unter Kontrolle zu bringen. Die Explosionsursache war zunächst noch unklar.

Sandsturm fegt über Ungarn

Budapest.(dpa) Ein Sandsturm ist am Mittwoch über den Nordosten Ungarns hinweggefegt. Auf Bildern waren dichte Staubwolken nahe der Stadt Debrecen zu sehen. Auch auf den Autobahnen in der Region, etwa 230 Kilometer östlich der Hauptstadt Budapest, behinderte der Sturm den Verkehr. Medienberichten zufolge rief die ungarische Wetterbehörde in mehreren Bezirken die Warnstufen gelb und orange aus. Die Warnstufe "gelb" gilt wenn die Windgeschwindigkeiten 70 Kilometer pro Stunde überschreiten, "orange" bei mehr als 90 Stundenkilometern. Es gab Sachschäden, Verletzte wurden nicht gemeldet.
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