1,9 Millionen für eine ganze Stadt
Aus aller Welt

Hartford.(dpa) Die Geisterstadt Johnsonville im Bundesstaat Connecticut in den USA ist für 1,9 Millionen Dollar (1,5 Mio Euro) versteigert worden. Die aus acht historischen Gebäuden bestehende Gemeinde brachte damit mehr als das Doppelte des Mindestgebots von 800 000 Dollar ein, berichtete die Lokalzeitung "Hartford Courant". Nachdem die Immobilienfirma, die das Grundstück im Jahr 2001 kaufte, das Gebot annahm, soll der Verkauf nun innerhalb der nächsten vier Wochen abgewickelt werden.

Die sogenannte Ghost Town ist seit 16 Jahren unbewohnt. Eine Garnfabrik bildete einst das wirtschaftliche Zentrum der Gemeinde, doch nach einem Blitzeinschlag kam die Produktion zum Erliegen und die Einwohner verließen die Stadt. Mit dem Tod des ehemaligen Eigentümers im Jahr 1998 verlor Johnsonville dann seinen letzten Einwohner.

Geisterstädte sind in den USA keine Seltenheit. Besonders in Staaten wie Kalifornien, Arizona und Nevada verließen Siedler neu gebaute Städte wieder, etwa weil Minen erschöpft waren.

Leute Liefers von Merkel fasziniert

Bad Vilbel.(dpa) Schauspieler Jan Josef Liefers (50) starrt gerne Menschen auf der Straße an. "Es gibt so Gesichter, die was haben, die kann ich stundenlang anschauen, aus Interesse", verriet der Darsteller dem hessischen Sender Hit-Radio FFH. Eines der faszinierendsten Politikergesichter habe Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Wenn sie Schauspielerin wäre, wäre sie wahrscheinlich eine Charakterkomikerin. Das ist nichts Geringschätziges, ein Kompliment", sagte der "Tatort"-Star. Merkel sei durchlässig, "man hat das Gefühl, dass das, was sie denkt, eins zu eins durchkommt".

Diät nichts für "Herzbuben"

Wildeck.(dpa) Die Wildecker Herzbuben ("Herzilein") haben den Kampf gegen die Kilos aufgegeben. Das schwergewichtigste Volksmusik-Duo Deutschlands hat keine Lust mehr aufs Abspecken. "Diäten überlasse ich Politikern", sagt Wolfgang Schwalm (60), der nach eigener Aussage bis zu 180 Kilo wiegt. Kollege Wilfried Gliem ist zwar leichter (132 Kilo), gibt sich aber nachdenklicher: "Ich müsste eigentlich etwas machen, tue aber nichts gegen das Übergewicht. Es ist müßig", meinte der 68-jährige Hesse.
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