20 Spezialisten schließen Ausbildung ab - Von bayerischer Landeskirche gefördert
Traumatherapeuten für den Irak

Salah Ahmad, Vorsitzender der Jiyan Foundation. Bild: paa
Nicht erst seit den Gräueln der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind viele Menschen im Norden des Irak traumatisiert. Auch der Terror des Saddam-Regimes und die Gewalt in der Folge der US-Invasion im Jahr 2003 setzte den Menschen zu. Seit vielen Jahren unterstützt deshalb die Stiftung "Wings of Hope" der evangelischen Landeskirche in Bayern die Arbeit der Stiftung "Jiyan Foundation for Human Rights", die Menschen psychologische Beratung bietet.

Erstmals schlossen nun 20 irakische Frauen und Männer eine dreijährige Ausbildung zum Traumatherapeuten ab. Die Ausbildung wurde von beiden Stiftungen in der nordirakischen Stadt Sulaymaniyah angeboten. Das Training wurde von den evangelischen Landeskirchen Bayern und Württemberg finanziert.

"Die Ausbildung von lokalen Fachkräften ist äußerst wichtig, um dem riesigen Bedarf an psychologischer Unterstützung in der Region zu begegnen", sagt

Salah Ahmad

, Vorsitzender der Jiyan Foundation. Die irakische Menschenrechtsorganisation unterstützt seit dem Jahr 2005 Opfer von Folter und Gewalt durch kostenlose medizinische und psychologische Behandlung. Eines ihrer sieben Traumazentren, das in Dohuk, wurde mit Unterstützung der evangelischen Landeskirche aufgebaut.

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Weitere Informationen zu "Wings of Hope":

http://www.wings-of-hope.de
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