2015 müssen alle Arbeitnehmer mindestens zwei und bis zu vier Tage mehr arbeiten als in diesem ...
Kaum kalendarische Köstlichkeiten

Wer 2015 zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten freinehmen will, kann Urlaubstage sparen: sechs Tage nehmen, zwölf Tage ausspannen. Wer an Sonn- und Feiertagen arbeiten muss, hat davon freilich nichts. Bild: dpa
Schon am Jahresanfang muss man aufpassen: Wer nach einer turbulenten Silvesterfete gern etwas länger ausspannen möchte, sollte sich Freitag, 2. Januar, freinehmen - denn Neujahr fällt auf einen Donnerstag. Wer in Bayern, Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt lebt, sollte auch Montag, 5. Januar, als Urlaubstag einplanen. Denn der Dreikönigstag fällt auf Dienstag, 6. Januar. So können sich Arbeitnehmer auch bei uns auf einen Schlag sechs freie Tage mit dem Einsatz von nur zwei Urlaubstagen gönnen.

Der Mai bietet Chancen

Die Rheinländer wiederum können sich auf fünf freie Tage Mitte Februar freuen. An Karneval gibt es zwar keine gesetzlichen Feiertage, aber in den närrischen Hochburgen am Rhein nehmen von Rosenmontag (16. Februar) bis Aschermittwoch (18. Februar) traditionell viele Betriebe eine Auszeit. Wer mehrere Feiertage für einen längeren Urlaub nutzen möchte, sollte unbedingt den Mai wählen. Der Wonnemonat startet mit einem langen Wochenende am Tag der Arbeit (1. Mai), einem Freitag. Bereits 14 Tage später lässt sich an Christi Himmelfahrt (14. Mai) an einem Donnerstag mit einem Brückentag (15. Mai) ein Vier-Tage-Wochenende basteln. Das Pfingstfest folgt am 24. Mai (Pfingstsonntag) und 25. Mai (Pfingstmontag), ebenfalls ein Drei-Tage-Wochenende.

Berufstätige in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland können sieben Tage später schon wieder ein Brückentag-Wochenende einplanen: Fronleichnam fällt auf Donnerstag, den 4. Juni - also Freitag, 5. Juni, freinehmen! Doch dann folgt bis Mitte November eine lange Durststrecke. Selbst Maria Himmelfahrt - Feiertag nur in Bayern und im Saarland - taugt nicht für ein verlängertes Wochenende. Der 15. August ist ein Samstag.

Wenig Freude im Winter

Das gilt ebenso für den nächsten bundesweiten Feiertag, den 3. Oktober: Auch der Tag der deutschen Einheit fällt 2015 auf einen Samstag und somit als zusätzlicher freier Tag aus.

Zwei christliche Feiertage - der Reformationstag am 31. Oktober und Allerheiligen am 1. November - setzen diese Serie fort: Sie fallen auf Samstag und Sonntag. Selbst Weihnachten bietet 2015 allen Arbeitnehmern nur einen statt zwei zusätzliche freie Tage. Der erste Weihnachtstag (25. Dezember) fällt auf einen Freitag, der zweite Weihnachtstag (26. Dezember) demnach auf einen Samstag.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.