2,5 Milliarden an andere Kassen

Die Staatsregierung wehrt sich gegen die Umverteilung von bayerischen Krankenkassen an Kassen in anderen Bundesländern. Dadurch gingen bayerischen Beitragszahlern inzwischen 2,5 Milliarden Euro im Jahr verloren, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) der "Passauer Neuen Presse". Während gesetzliche Kassen in anderen Bundesländern regelrechte "Dumping-Beiträge" anbieten könnten, seien in Bayern teilweise erhöhte Zuzahlungen nötig. So berechne die AOK Bayern einen Beitragssatz von 15,5 Prozent, während AOK-Regionalkassen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen "Beitrags-Dumping" mit 14,9 Prozent betrieben.
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