2,8 Millionen Euro Kosten

Nach dem fast drei Stunden währenden Monolog des Experten war der Rathaussaal wieder aufmerksam, als es zum Abschluss um die dafür errechnete Kostenschätzung ging - auch wenn der Computer zu diesem Zeitpunkt seinen Geist aufgab.

2,838 Millionen Euro als Gesamtsumme für alle genannten Maßnahmen inklusive eines Gehwegausbaus in der Schellenbachstraße für rund 71 000 Euro wurden genannt. Mit Zuschüssen könne die Kommune nicht rechnen. Etwa 423 000 Euro entfielen als Anteil auf die neuen Wasserleitungen, auf die Bachverrohrung rund 451 000 Euro und der Mischwasserkanal schlage mit geschätzten 704 000 Euro zu Buche.

Die Summe sei "zu einem riesigen Anteil Sache der Kommune", wollte Siegfried Wild mit Blick auf die unruhig werdenden Zuhörer anfügen. "Das ist eine Solidaritätsmaßnahme von 2800 Bürgern", ergänzte Bürgermeister Reiner Gäbl und erklärte, zum jetzigen Zeitpunkt keine annähernd genauen Aussagen zum Anteil der Grundstücksbesitzer machen zu können. Den angedachten Gehweg sah er als verkehrssichernde Maßnahme, was im Zuhörerbereich sofort auf Widerspruch stieß.

CSU-Fraktionssprecher Wolfgang Voit forderte vor einem Beschluss die Beteiligung eines Architekten sowie ein "Überlassen dieser Entscheidung den dortigen Bürgern". Gegen die Ausschreibung der Maßnahmen gab es kein Veto. (fjo)
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