30 Tote bei Minibus-Unfall
Aus aller Welt

Kairo.(dpa) Bei einem schweren Verkehrsunfall mit drei Minibussen sind mindestens 30 Menschen in Ägypten ums Leben gekommen. Weitere 16 seien in der südägyptischen Stadt Edfu verletzt worden, berichtete die ägyptische Nachrichtenseite Al-Masry al-Youm am Montag. Der Unfall habe sich auf einer Schnellstraße zwischen Luxor und Assuan ereignet. Demnach seien die Busse zu schnell gefahren.

In Ägypten kommt es wegen schlechter Straßen und einer oftmals riskanten Fahrweise häufig zu Verkehrsunfällen. Laut einer Regierungsstudie kamen in Ägypten mit seinen gut 87 Millionen Einwohnern im vergangenen Jahr mehr als 15 500 Menschen bei Autounfällen ums Leben. Zum Vergleich: Deutschland mit gut 80 Millionen Einwohnern zählte 2013 genau 3339 Unfalltote.

Millionengewinn blieb unbemerkt

Koblenz.(dpa) Eine langjährige Tippgemeinschaft aus der Westpfalz hat mehr als zwölf Millionen Euro im Lotto gewonnen. Die vier Kollegen hätten bereits vor einigen Wochen den Jackpot geknackt, teilte Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz am Montag mit. Von ihrem Glück hätten sie erst erfahren, als einer der Tipper nun routinemäßig in einer Annahmestelle die Zahlen habe überprüfen lassen. Die Glückspilze spielten seit Jahren zusammen und tippten immer dieselben Zahlen.

Bewährung für Kugelbomben-Wurf

Berlin.(dpa) Vier Jahre nach einem Kugelbomben-Anschlag auf Polizisten ist ein 26-Jähriger zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er sei der gefährlichen Körperverletzung sowie des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion schuldig, befand das Berliner Landgericht am Montag.

14 Beamte waren verletzt worden, als der Feuerwerkskörper 2010 bei einer Demonstration detonierte. Etwa 20 000 Menschen hatten damals in Berlin-Mitte gegen Sparpläne der Bundesregierung protestiert. Dem 26-Jährigen ging es um "lautstarken Protest". Dass Polizisten verletzt werden könnten, habe er sich nicht vorstellen können.
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