300 Flüchtlinge ziehen in die Katholische Schule in Eichstätt - Neue Erstaufnahme
Bischof Hanke gibt ein Beispiel

Sozialministerin Emilia Müller (CSU) lobt den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke (Mitte). Die Diözese stellt eine ehemalige Schule als Erstaufnahmeeinrichtung zur Verfügung. Damit hilft sie Müller, die händeringend Asylunterkünfte sucht. Bild: Bistum Eichstätt
Das ehemalige Gebäude der katholischen Maria-Ward-Realschule in Eichstätt dient ab nächster Woche als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, eine Außenstelle der Bayernkaserne in München. Geplant sei, in Eichstätt zunächst für ein Jahr bis zu 300 Asylbewerber unterzubringen.

Das teilten Sozialministerin Emilia Müller (CSU) und der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am Freitag mit. Die Kirche leiste ihren Beitrag zur Flüchtlingshilfe, die eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft sei, sagte Müller. Sie hoffe nun auf eine Signalwirkung auch für andere Diözesen.

Bischof Hanke sprach angesichts der Not von einem kleinen Schritt, doch müsse "jeder das Seinige tun". Man habe ihn wagen können, weil die Caritas über Kompetenz und Erfahrung verfüge. Die Bevölkerung müsse merken, dass dies ein "begleiteter Prozess" sei.
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