3,3 Milliarden Euro für das Netz in Bayern - Behinderungen im Deutschland-Verkehr
Bahn schiebt Reparaturen an

Die Deutsche Bahn will ihr Schienennetz in Bayern in den nächsten fünf Jahren mit 3,3 Milliarden Euro verbessern. Es handele sich um das bisher größte Modernisierungsprogramm für die Infrastruktur, teilte die Bahn am Montag mit. Bis 2019 sollen 207 Brücken, gut 3000 Kilometer Schienen und über 1300 Weichen erneuert werden. Dazu kommen neue elektronische Stellwerke in Würzburg-Heidingsfeld und Geltendorf.

Schon nächstes Jahr stünden knapp 700 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wolle die Bahn 600 Kilometer Schienen - unter anderem zwischen Neufahrn und Freising - 270 Weichen und 35 Brücken erneuern, darunter auf der Strecke München-Buchloe. Wie berichtet sind zahlreiche Brücken in Bayern reparatur- oder erneuerungsbedürftig. Größere Baumaßnahmen in Ostbayern wurden am Montag nicht konkret benannt.

Bundesweit sollen in den kommenden fünf Jahren 28 Milliarden Euro in die Infrastruktur der Bahn fließen, das sind acht Milliarden mehr als bisher. Die Deutsche Bahn saniert im kommenden Jahr deutschlandweit auf rund 80 Strecken Gleise, Weichen und Brücken. Bahnfahrer müssen wegen Sperrungen oder Behinderungen zeitweise längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. "Im Regelfall sind das 10 bis 20 Minuten", sagte der Fahrplanmanager bei der Bahn-Netztochter, Jörg Sandvoß, am Montag in Berlin. Bei Umleitungen etwa können es aber auch bis zu 60 Minuten sein.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/bahnbruecken
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