38 Hunde in Tierasyl verhungert
Aus aller Welt

Schärding.(dpa) In einem privaten Tierasyl in Österreich sind 38 verhungerte Hunde entdeckt worden. Die Kadaver seien teils skelettiert, teils mumifiziert gewesen, bestätigten die Behörden am Donnerstag einen Bericht der "Kronen-Zeitung". Dabei sei in dem Gebäude im Bezirk Schärding reichlich Hundefutter gelagert gewesen, sagte der Schärdinger Bezirkshauptmann Rudolf Greiner. Sieben Hunde und drei Schweine wurden gerettet.

Hochwasser in Bulgarien

Sofia.(dpa) Heftige Regenfälle in Bulgarien haben in vielen Landesteilen zu Hochwasser geführt. Im Südosten des Balkanlandes liefen Flüsse über die Ufer, Landstraßen und Keller wurden überflutet. Der größte Grenzübergang zur Türkei bei Kapitan Andreewo musste geschlossen werden, teilte das Zollamt am Donnerstag mit. Schwer getroffen wurde auch Bulgariens Nordwesten, im Raum Belogradtschik wurde der Notstand ausgerufen. Tausende Haushalte blieben landesweit ohne Strom.

Vulkanausbruch zerstört Häuser

Praia.(dpa) Beim Ausbruch des Vulkans Pico de Fogo im nordwestafrikanischen Inselstaat Kap Verde sind bisher 60 Häuser, ein Hotel und eine Schule zerstört worden. Zudem wurden mehrere Hektar Anbaufläche unter Lavaströmen begraben. In der Ortschaft Chã das Caldeiras auf der gleichnamigen Insel Fogo (zu Deutsch "Feuer") seien inzwischen auch zwei Kirchen bedroht, berichteten kapverdische Medien am Donnerstag unter Berufung auf die Behörden.

Die Aktivität des Vulkans habe sich in den letzten Stunden allerdings etwas abgeschwächt. Der 2829 Meter hohe Pico de Fogo war nach 19 Ruhejahren am 23. November ausgebrochen und spuckt seither nahezu ununterbrochen Asche, Rauch und Lava.
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