52-Jähriger erliegt noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen
Frontalzusammenstoß auf der B 299

Frontal stießen die beiden Autos auf der B 299 zusammen. Der Fahrer des Kleinwagens überlebte den Unfall nicht. (Bild: Beer)
Grafenwöhr/Hütten. Am Mittwochmorgen gegen 5.30 Uhr ereignete sich auf der B 299 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 52-jähriger Familienvater erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Nach Angaben der Polizei war ein 29-jähriger US-Soldat auf der Bundesstraße von Kaltenbrunn in Richtung Grafenwöhr unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve sei er bei abschüssiger Fahrbahn kurz vor der Ortschaft Hütten auf die Gegenfahrbahn geraten, heißt es im Polizeibericht. Dort stieß der neuwertige BMW mit einem entgegenkommenden Smart zusammen. Der 52-jährige Fahrer des Kleinwagens wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr Grafenwöhr mit Hilfe einer Rettungsschere befreit.

Für den Schwerstverletzten war jedoch alle Hilfe vergebens. Der Mann aus dem westlichen Landkreis Neustadt/WN erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Der Unfallverursacher konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und erlitt laut Polizei eher leichte Verletzungen. Er wurde vorsorglich ins Klinikum Weiden eingeliefert.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Weiden wurde an die Unfallstelle ein Gutachter hinzugezogen. Ein Alkotest bei dem US Soldaten verlief negativ.

"Als Unfallursache kommt möglicherweise nicht angepasste Geschwindigkeit bei den derzeitigen Straßen- und Witterungsverhältnissen in Frage", schreibt die Polizei. Zum Unfallzeitpunkt herrschten Temperaturen um die null Grad. "Die Fahrbahn war durch leichten Schneefall nicht nur nass, sondern auch glatt. Zudem sorgte der starke Westwind in dem abschüssigen Fahrbahnbereich für ein verstärktes Gefrieren der Nässe", so der Bericht weiter. Näheres werde aber erst das Gutachten ergeben. Beide Fahrzeuge waren mit Winterreifen ausgestattet.

Die B 299 war am Mittwochmorgen immer noch gesperrt. Die Sperrung werde noch geraume Zeit andauern, gab die Polizei um 8.15 Uhr bekannt. Nach Freigabe des Streckenabschnitts erfolge eine Verkehrsmeldung. Der Verkehr werde bei Hütten und Kaltenbrunn durch die Feuerwehr aus- oder umgeleitet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Hütten, Grafenwöhr, Kaltenbrunn und die Feuerwehr der US Army Grafenwöhr. Das BRK war mit zwei Rettungswägen und einem Notarzt an der Unfallstelle. Die Unfallaufnahme erfolgt von der Polizei Eschenbach. Zudem waren an der Unfallstelle Kollegen der US Militär Polizei aus Vilseck. Der Sachschaden beziffert sich auf etwa 30.000 Euro.

Die Polizei weist Verkehrsteilnehmer vor dem Hintergrund des Unfalls darauf hin, dass aufgrund der derzeitig kalten Temperaturen verbunden mit Niederschlägen und nochmals verstärkt mit den starken Winden auch in den nächsten Tagen mit glatten Fahrbahnen zu rechnen sei. Man solle vorsichtig fahren und es sei ratsam, die Winterreifen noch nicht zu wechseln.
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