52-Jähriger stirbt nach Prügelei
Aus der Region

Regensburg.(dpa) Nach einer Prügelei ist ein 52-jähriger Mann in einem Regensburger Krankenhaus gestorben - allerdings nicht an den Folgen der Schläge, sondern an Herzversagen. "Laut vorläufigem Obduktionsergebnis war die körperliche Auseinandersetzung nicht todesursächlich", teilte die Polizei am Sonntag mit. Die beiden anderen Beteiligten der Auseinandersetzung, die nach dem Vorfall zunächst festgenommen worden waren, wurden deshalb wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen die Männer im Alter von 38 und 53 Jahren wird allerdings weiter wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Warum es am Samstagabend zu dem Streit vor einem Supermarkt kam und wie genau er ablief, stand zunächst nicht fest. Die Polizei bat Zeugen, sich zu melden.

Feuer in Fischerhütten

Neualbenreuth. (nt/az) Eine Streife der Polizeiinspektion Waldsassen hat in der Nacht auf Sonntag nahe Ottengrün, einem Ortsteil von Neualbenreuth (Kreis Tirschenreuth), zwei brennende Fischerhütten entdeckt. Während der eine Brand durch einen Feuerlöscher gelöscht werden konnte, brannte die zweite Hütte nieder. Der Schaden wird auf rund 5500 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Weil eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, nahm die Kriminalpolizei Weiden Ermittlungen auf und bittet um Zeugenhinweise.

"Neue Perspektiven für die Donau"

Regensburg. (nop) Als "Herkulesaufgabe" bezeichnete Martin Popp, Chef des Wasserwirtschaftsamtes der Niederbayerischen Regierung aus Landshut, die anstehende Renaturierung der Donau zwischen Regensburg und Straubing. Er und etwa 60 weitere Experten trafen sich zur Tagung "Neue Perspektiven für die Donau" in Regensburg. Vor allem Staustufen und Steinverbauungen, aber auch Gifte aus der Landwirtschaft verhinderten derzeit noch das Erreichen gesetzlicher Vorgaben zum Arten-, Trink- und Hochwasserschutz. Ein Maßnahmenplan des Umweltministeriums soll hier bald Lösungswege aufzeigen.
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