862 Euro für Wegebau

Seit 2003 hat die Jagdgenossenschaft Lerau 12 598 Euro in den Wald- und Wirtschaftswegebau investiert. "Je mehr Geld in der Jagdkasse bleibt, desto mehr können wir auch heuer wieder machen", sagte Jagdvorsteher Hermann Strigl in der Jagdversammlung im Gasthaus Kappl. Eigentlich wäre heuer der Wirtschaftswegebau im Bereich Unterlind-Lerau an der Reihe, erklärte der Sprecher. Bevor es zur Abstimmung kam, informierte Kassier Konrad Preßl, dass 2860 Euro an Jagdpacht eingenommen und davon 1591 Euro anteilig wieder ausbezahlt wurden. 862 Euro waren für den Wegebau eingesetzt. Die Revisoren Peter Hölzl und Karl Reichenberger bestätigten tadellose Buchführung.

Bei der Abstimmung über die Verwendung des Reinertrags votierten 17 Jagdgenossen mit 367 Hektar für eine Auszahlung. Vier Jagdgenossen mit 91 Hektar stimmten dafür, vom Anteil zwei Euro pro Hektar in der Jagdkasse zu belassen. 14 Jagdgenossen mit 153 Euro wollen ihren Anteil komplett in der Kasse lassen. Bürgermeister Anton Kappl sprach das gute Einvernehmen zwischen den Jagdgenossen sowie zu den Pächtern Josef Hartwig und Josef Gollwitzer an. "Wo es geht, wird natürlich die Gemeinde den Wegebau unterstützen." Kappl sagte aber auch, dass man jeden Weg, den man nicht ruiniert, auch nicht herrichten muss. Hartwig hob heraus, dass der Abschussplan beim Rehwild erfüllt wurde. 8 Rehe seien Unfällen zum Opfer gefallen. Weiterhin wurden 15 Füchse und 6 Wildschweine erlegt. Forstamtmann Albert Urban von der Forstdienststelle Irchenrieth informierte über das Vegetationsgutachen.
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