Ab 1. August ist der Anstieg der Mieten begrenzt
Bremse in Regensburg

In 144 bayerischen Städten und Gemeinden gilt ab dem 1. August die Mietpreisbremse. In der Oberpfalz kommt sie nach dem Beschluss des Ministerrats vom Dienstag nur in Regensburg und Neutraubling zur Geltung. Nur dort sind die Kriterien eines "angespannten Mietwohnungsmarkts" erfüllt. Nach der Verordnung darf die Miete bei Neuabschluss eines Mietvertrages höchstens zehn Prozent über der örtlichen Vergleichsmiete liegen. Ausgenommen sind Neubauten und die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung. Die meisten Kommunen mit Mietpreisbremse liegen in Oberbayern. Dort gilt sie in 131 Städten und Gemeinden.

Laut Justizminister Winfried Bausback ist Bayern eines der ersten Länder, das die Mietpreisbremse einführt. Bei der Auswahl der Orte sei man auf der Basis statistischer Daten "sehr gründlich und sorgfältig" vorgegangen. Nach Auskunft aus dem Justizministerium wird die Liste mit den Kommunen zum Jahresende noch einmal überarbeitet, so dass weitere Orte dazukommen können, sollte dort der Bedarf für eine Kostendeckelung bei Wiedervermietungen bestehen. Bausback betonte, dass die Mietpreisbremse "keine Allzweckwaffe gegen steigende Mieten" sei. Er verstehe sie aber als wichtigen Baustein, der dazu beitragen werde, Wohnraum bezahlbar zu erhalten.
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