Ab sofort freie Fahrt nach Flossenbürg

Anna Harrer, Rudolf Kick, zweiter Bürgermeister Thomas Meiler, Gerhard Kederer und Behördenleiter Henner Wasmuth (von links) trafen sich zur Schlussbesprechung am letzten Bauabschnitt der Staatsstraße von Flossenbürg zur Silberhütte.
Die Zeit der Schlaglöcher und engen Kurven ist vorbei: Seit dem Wochenende ist die Staatsstraße 2154 zwischen Flossenbürg und der Silberhütte ungehindert befahrbar. Zum Abschlussgespräch trafen sich am Montagmorgen vor Ort Vertreter des Bauamtes Amberg-Sulzbach und der Gemeinde Flossenbürg.

Gebaut wurde ab September 2012 in drei Abschnitten. 2,5 Millionen Euro fielen insgesamt für die 1100 Meter lange Strecke an. Sie ist jetzt rund 500 Meter kürzer als die bisherige Trasse. Das vor einem halben Jahr in Angriff genommene mittlere und damit letzte 510-Meter-Teilstück kostete 900 000 Euro. Es kam im Gegensatz zu den ersten beiden Bereichen zu einer komplett neuen Linienführung durch eine Waldfläche der Bayerischen Staatsforsten.

Gute Lösung gefunden

Bauamtsleiter Henner Wasmuth, Gerhard Kederer, Rudolf Kick und Anna Harrer vom der staatlichen Behörde, sowie zweiter Bürgermeister Thomas Meiler vonseiten der Gemeinde Flossenbürg waren sich bei dem Termin einig: Mit dem Projekt habe sich eine gute Lösung finden lassen. Zumal es galt, während der Bauzeit auch auf die Interessen des Skilanglaufzentrums Silberhütte, des Schutzhauses Silberhütte und des Freibades Altglashütte Rücksicht zu nehmen.

Ganz ohne Sperrungen ging es zwar nicht ab, jetzt heißt es auf der 6,5 Meter breiten Fahrbahn aber wieder uneingeschränkt "freie Fahrt". Eine enge Abstimmung mit den Fachkräften für Natur- und Landschaftspflege war insbesondere beim abschließenden Abschnitt nötig. Berührt wurden Wald- und Feuchtflächen. Die Fragen ließen sich alle klären. Gefordert war neben dem Bauamt auch die Kommune. Teilbereiche der vorhandenen Wasserleitung mussten neu verlegt werden.
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