Abdelhamid Abaaoud, meistgesuchter Islamist Belgiens
Pate des Terrors

Abdelhamid Abaaoud posiert mit einem Buch und der Flagge der Terrormiliz IS. Bold: dpa
Die Blutspur von Paris führt nach Syrien. Davon ist Frankreichs Premierminister Manuel Valls überzeugt. Von dort aus seien die Anschläge auf das Pariser Leben "geplant" und "organisiert" worden. Da zahlreiche Attentäter Verbindungen nach Brüssel hatten, könnte ein Mann ins Visier der Ermittler geraten, der bei der Polizei spätestens seit dem vergangenen Januar auf jeder Fahndungsliste steht: Abdelhamid Abaaoud, ein 28-jähriger Belgier mit marokkanischen Wurzeln, mit Kampferfahrung in Syrien und berüchtigt als meistgesuchter Islamist des Landes. Sein Name wird aber zumindest offiziell noch nicht genannt von Ermittlern oder Regierung. Der mutmaßliche Terrorpate, Sohn eines marokkanischen Händlers, wurde bereits seit einem vereitelten Terroranschlag auf Polizisten im ostbelgischen Verviers gesucht. Bei dem Einsatz von Spezialkräften im vergangenen Januar waren zwei gesuchte Terroristen ums Leben gekommen, Abaaoud soll Kopf der dreiköpfigen Terrorzelle gewesen sein. Abaaoud lebte früher in dem als Islamistenhochburg bekannten Brüsseler Stadtteil Molenbeek. In mehreren Propagandavideos taucht der Belgier auf.
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