Adlholzer gedenken der Opfer von Krieg und Terror
Niemals vergessen

Zu einem festen Termin im Jahresverlauf gehört es bei der Feuerwehr Adlholz, am Samstag nach dem Volkstrauertag in einem Vorabendgottesdienst der verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Pfarrvikar Hrudaya Kumar Madanu aus Schlicht zelebrierte die Messe, bei der neben der Bevölkerung auch die Fahnenabordnungen der Wehr und der örtlichen Landjugend vertreten waren.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle am Ehrenmal vor der Kreuzbergkirche zum Totengedenken. Pfarrvikar Madanu sprach ein Segensgebet. Vorsitzender Paul Winklmann und Bürgermeister Bernhard Lindner hielten Reden. Beide mahnten, das in der Vergangenheit Geschehene niemals zu vergessen und den Gefallenen und Verstorbenen beider Weltkriege und den Opfern des Terrors stets ein ehrendes Gedenken zu bewahren. Wie Lindner erklärte, dürfe sich 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Geschichte nicht wiederholen. Dazu ermahneder Volkstrauertag.

Als Zeichen der Verbundenheit und zur Mahnung im Gedenken an die Verstorbenen legten beide am Ehrenmal Kränze nieder. Das Lied vom "guten Kameraden", gespielt auf der Trompete, beschloss die Feier.
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