Adventszeit im August?

Seit Ende August stehen schon die Lebkuchen in den Regalen der Geschäfte, allerorten türmen sich bereits die Adventskalender und Schneeflöckchen-Deko hat ebenfalls bereits seit Oktober Einzug gehalten. Keine Frage: Nicht nur gefühlt fängt die Vorweihnachtszeit alljährlich früher an.

Reichen vier Wochen nicht?

Dabei sollten doch eigentlich die vier Wochen vor dem Fest ausreichen, um das eine oder andere Backblech mit Plätzchen zu füllen und etwas Schönes für die Lieben zu kaufen. Oder etwa nicht?

Fast traurig mag die Tatsache stimmen, dass überall, wohin sich mein lauschendes Ohr wendet, die Kinder heutzutage erst einmal "Weiß nicht" oder "Geld" antworten, wenn sie nach ihren Wünschen fürs Weihnachtsfest gefragt werden. Sind die Menschen, die da rund um meinen Turm in ihren warmen Wohnstuben sitzen, tatsächlich mittlerweile so übersättigt vom allgegenwärtigen Konsum, dass sie nicht mehr wissen, worauf sie sich freuen sollen?

Was macht glücklich?

Ich persönlich sehe, wenn ich so des Nachts durch die Städte und Dörfer geistere, am liebsten leuchtende Kinderaugen und zufrieden aneinander gekuschelte Familien. Und dabei fällt mir auf:

Am glücklichsten scheinen alle zu sein, wenn sie merken, dass ihre Lieben das ganze Jahr über darauf geachtet haben, was einem zum Fest eine Freude machen würde.

Das kann die neue Puppe ebenso sein wie der lang im Schaufenster bewunderte Pullover, das Zubehör fürs Radl ebenso wie der Gutschein für den gemeinsamen Ausflug.

Mein Tipp also: Nutzt die jetzt beginnende staade Zeit, in Euch hineinzuhören und in den Erinnerungen zu kramen. Dort finden sich dann die Geschenktipps fast von selbst.

Euer TurmgespenstBartholomäus
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