äh der Dings"
"Dings, der Dings,

Seit dem früheren SPD-Landesvorsitzenden Helmut Rothemund weiß man, dass es längst nicht die Höchststrafe sein muss, beim Derbleckn auf dem Nockherberg nicht genannt zu werden. Viel schlimmer kann sein, wenn man erwähnt, aber nichts über einen gesagt wird. Bei Rothemund stotterte Fastenredner Walter Sedlmayr inzwischen legendär vom "Dings, der Dings, äh der Dings". In diese Kategorie rückte heuer CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer auf. Dessen Namen brachte "Bavaria" Luise Kinseher zwar locker über die Lippen, aber dann sagte sie: "Zu dir ist mir halt gar nichts eingefallen. Ich habe dich dann sogar gegoogelt - und siehe da: Das hat auch nichts gebracht!" Kreuzer muss wohl noch etwas sein Profil schärfen. (jum)

Prinz, Schlossherr und Bienenkönig

Vorbild in dieser Hinsicht ist Finanzminister Markus Söder . Mit welch' illustren Titeln sich der schmücken darf. "Kronprinz" ist er für die Nachfolge von Regierungschef Horst Seehofer , und als Chef der staatlichen Schlösser- und Seenverwaltung "Schlossherr" über die prächtigsten Profanbauten hierzulande. Die Gärten dort könnte man nach Ansicht von Ruth Müller (SPD) noch viel besser als Bienenweide nutzen. Um den vielerorts darbenden Völkern zu helfen, sollten in den Parks vermehrt Blütenpflanzen eingesetzt werden. Söder solle sich dafür mal stark machen, meinte Müller. "So könnte aus dem Schlossherren Markus Söder noch ein Bienenkönig werden." Vermutlich arbeitet Söder längst daran. (jum)

"Copy-Paste" - wie Zahn-Paste

Es steht zu vermuten, dass der Freie Wähler Hans Jürgen Fahn 1978 seinen Doktor-Titel in Geografie zur "Sedimentschüttung in die Bayer. Voralpenseen seit der letzten Würmeiszeit" ehrbar erworben hat. Die moderne Arbeitstechnik zahlreicher politischer Doktoranden, das verwerfliche Copy-and-paste am Computer, scheint Fahn bis heute unbekannt. Jedenfalls sprach er dieser Tage von der "Copy-Paste", als er aus einem Zeitungsartikel zitierte. "Copy-Paste", wie Zahnpaste oder Heilpaste. Schön, dass es noch von den Möglichkeiten der Computertechnik unverdorbene Handwerker in der Politik gibt. (jum)
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