Affenversuche: Ermittlungen in Tübingen

Nach der Durchsuchung des Tübinger Max-Planck-Instituts am Dienstag wegen umstrittener Affenversuche könnten sich die Ermittlungen ziehen. "Allein wegen des Umfangs der Akten und der angeforderten Materialien und Videoaufnahmen wird es Wochen dauern, bis wir einen Sachstand haben", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Tübingen am Freitag. Erst dann könne geprüft werden, ob man Anklage erhebt.

Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik war im September vergangenen Jahres nach einem Fernsehbericht in die Kritik geraten. Es ging um Bilder, die ein Tierschützer mit versteckter Kamera gemacht haben soll. Darauf waren unter anderem Affen mit offenen Wunden zu sehen, einige Tiere übergaben sich. Die Max-Planck-Gesellschaft hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.
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